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Einige der Projekte von Sparkling Science führen über ein Blog ein öffentliches Tagebuch. So kann der Leser ganz einfach am laufenden Prozess teilhaben.

Salamanderschule VS Reiterndorf

Letzte Woche waren wir (Ana, Alexandra, Martina & Magdi) von Mittwoch bis Freitag (24.-26.4.) in der VS Reiterndorf in Bad Ischl. Schon vor den Workshops hatten wir einige Bilder über Salamandersichtungen von der VS zugeschickt bekommen und es gab auch schon einige Einträge in unserer Datenbank. Dementsprechend gespannt waren wir darauf, die VS Reiterndorf kennenzulernen. Und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus… Die gesamte Schule ist vom Salamanderfieber erfasst, an allen Ecken und Enden des Gebäudes trifft man auf Salamanderspuren: sämtliche Fenster sind mit Salamanderbildern geschmückt, an den Wänden hängen Bilder von selbst gesichteten Feuersalamandern und alle paar Meter steht ein “Salamanderschrein”, wo die Lebensweise der Salamander auf verschiedenste Art und Weise erklärt wird. So eine “Salamanderschule” hatten wir überhaupt noch nie gesehen! Sämtliche SchülerInnen und LehrerInnen waren schon bevor wir überhaupt die Workshops abhielten vom Salamanderfieber erfasst. Jede Klasse hatte sich auf andere Art und Weise mit Salamandern auseinandergesetzt. Besonders begeistert waren wir von den Aktionen der 3b und 4b. Die 3b hat auf einer Holzplatte eine komplette Alpensalamanderlandschaft erschaffen, ein alpiner Lebensraum mit vielen Alpensalamandern darauf. Eine wirklich originelle Idee von Frau Martina Zierler, der Klassenlehrerin der 3b.

Sieht echt super aus und vielleicht können wir das Kunststück auch mal irgendwo ausstellen!
Die 4b ist gerade dabei, eine Wand im Schulgarten mit Salamandern zu bemalen. Doch bevor das Projekt umgesetzt werden konnte musste die Betonmauer geschliffen werden. Was bestimmt keine leichte Aufgabe ist. Kein Problem für den engagierten Schul-Hausmeister Josef. Auf den abgeschliffenen Mauern sehen die ersten Salamander schon richtig toll aus. Was nicht alles aus einer Betonmauer gemacht werden kann. Das erste Mal ist den SchülerInnen leider der Regen dazwischen gekommen, aber wir sind schon sehr neugierig auf das Endergebnis.
Zu den Workshops: Wir wurden von der Direktorin Christa Stögner sehr freudig begrüßt und fühlten uns sofort total wohl in dieser Schule. Am 1. Tag waren die Vorschule und die beiden ersten Klassen dran. Die Kids waren sehr aufmerksam und wollten gleich beim Vortrag alle ihre Salamandersichtungen loswerden. Der aktive Teil machte den Kleinen natürlich besonders viel Spaß, aber auch bei der Website-Einschulung von Alexandra waren die Kinder interessiert dabei. Für die Kinder, die ihre Beobachtungen noch nicht selber eintragen können, gibt es im Büro der Direktorin eine Liste, in der die KlassenlehrerInnen die Salamandermeldungen der Kinder eintragen. Christa trägt sie dann auf unserer Website ein. Eine tolle Idee, welche wiedermal den Einfallsreichtum und die vorbildhafte Zusammengehörigkeit der VS Reiterndorf spiegelt.

Am 2. Tag waren die Größeren dran, nämlich die beiden 3. und 4. Klassen. Dem Interesse nach zu Urteilen hätte der Vortrag stundenlang gehen können. Die Begeisterung war deutlich zu spüren. Vor solchen Klassen macht der Vortrag immer unglaublich viel Spass. Unter den 4.-Klässlern waren bereits einige Amphibienexperten dabei, viele haben einen Teich oder Tümpel zuhause, einige haben schon Amphibien vor dem Straßentod gerettet und eigentlich kennen sie sich mit diesen Tieren bereits bestens aus. Das sind Idealvoraussetzungen für unsere Arbeit. Die Großen konnten sich im zweiten Teil des Workshops aktiv beim Plastilinsalamander bauen austoben. Sie trugen selbst am Computer ihre Salamandersichtungen ein. Außerdem lösten die beiden 4. Klassen das Amphibienquiz mithilfe der Ausstellung, die wir auch wieder dabei hatten, mit bravur. Ein Schüler hatte sogar am Morgen ein paar Feuersalamanderlarven aus dem Bach neben seinem Haus gefischt. Das war super Anschauungsmaterial für alle anderen, aber gleich nach der Schule setzte er die Larven natürlich wieder in ihrem Heimatbach aus. Der Lehrer der 4a, Andi, schenkte uns noch ein von ihm bemaltes Salamanderhaferl, was uns sehr gefreut hat. Im Büro werden wir uns jetzt wahrscheinlich immer streiten, wer das Haferl hernehmen darf.
Frau Hanl, die Mutter der Zwillinge Simon und Paul aus der 3b, kam sogar extra mit dem Fahrrad in der Schule vorbei, um uns Fotos und einen Bericht über eine besondere Salamandersichtung in Posern bei Goisern zu übermitteln. Frau Hanl unternahm am Dienstag den 23.April gemeinsam mit einer Freundin eine Wanderung am Predigstuhl. Bereits einige hundert Meter oberhalb des bebauten Gebietes von Posern am Waldrand der alten Skipiste vom Predigstuhl begegneten sie dem ersten Feuersalamander. Zwei Meter weiter bergauf war der nächste emsige Feuersalamander unterwegs. Das Wetter war geradezu perfekt um Salamander zu sichten. Es war kühl und nieselte ein wenig. Mit dem Handy wurde sofort ein paar Fotos geschossen um die seltene Begegnung festzuhalten. Auf dem weiteren Weg der Wanderung von der Rothluckenhütte – Ewige Wand – Waldwanderweg wieder Richtung Goisern wurden noch weitere Feuersalamander entdeckt. Darunter auch ein dickes Weibchen, vollgepackt mit Larven im Bauch. Vielleicht gerade auf dem Weg zu einem Bach um die Larven abzulegen. Was für eine Freude, dass das in den Wäldern um Goisern noch ungehindert, ohne Gefahr für die Feuersalamander, möglich ist. Insgesamt sahen Frau Heinl und ihre Freundin 8 Salamander. Das ist doch wiedermal eine Wanderung bei Nieselwetter wert! Die Sichtungen wurden von Simon und Paul Hanl in der Schule am Klassen-PC der 3b in unsere Datenbank eingetragen. Aufgrund der Fotos können wir auch die Richtigkeit der Sichtungen überprüfen, welche sich erwartungsgemäß als richtig herausstellten. Das ist ebenfalls sehr wichtig. Denn nur so wird die Qualität der Datenbankeintragungen bewahrt. Herzlichen Dank für den tollen Bericht und die Fotos Familie Heinl. Anscheinend sind auch die Eltern genauso salamanderbegeistert wie ihre Kinder!
Am 3. Tag begrüßte uns zum dritten Mal strahlend schönes Sommerwetter in Bad Ischl und wir freuten uns auf die beiden 2. Klassen. Auch diese Klassen und ihre Lehrerinnen waren sehr salamanderbegeistert und der Vormittag verlief genauso lustig wie die beiden vorangegangenen. Die meisten Kinder hatten Feuersalamander am Spielplatz gesehen, was natürlich besonders praktisch ist. Einige hatten schon einen im Keller oder leider tot auf der Straße gesehen. Gemeinsam mit den Kindern trugen wir die Salamander auf der Website ein.
Hier sieht man das Gebiet rund um Bad Ischl mit Salamandersichtungen, die alle von der VS Reiterndorf gemeldet wurden.

Das ist nur der Anfang, es werden im Laufe des Projektes sicher noch mehr… Mit Bad Ischl und dank der VS Reiterndorf haben wir zu unserer großen Freude wieder ein Salamanderparadies entdeckt, in dem für die kleinen Kerlchen der Lebensraum und auch das Zusammenleben mit den Menschen noch zu passen scheint!
Das Salamanderfieber hat 162 Kinder, die LehrerInnen und auch die Eltern voll erwischt und das ist genau das, was wir mit diesem Projekt erreichen wollen! Wenn alle Leute so auf die Salamander schauen wie ihr, dann ist deren Zukunft gesichert! Und über 162 Salamanderexperten in Bad Ischl können sicher einiges bewirken…
Wir bedanken uns nochmal ganz herzlich bei der “Salamanderschule” Reiterndorf für die 3 tollen Tage, besonders bei der Direktorin Christa Stögner, wir sind begeistert von euch und freuen uns schon auf die weitere Zusammenarbeit mit euch! :-)

In diesem Movie gibts ein paar Eindrücke von den Workshops in der VS Reiterndorf!!! Viel Spaß beim Anschauen!

Salamander in den Salzburger Nachrichten

In der Samstagsausgabe der Salzburger Nachrichten vom 13.4. war auf der Kinderseite ein toller Artikel über Salamander und gleichzeitig ein Aufruf zum Salamandersichtungen eintragen:

Geschrieben wurde der Artikel von Sabrina Pitt, Schülerin im Salamanderprojekt in der 2D Klasse des BG Seekirchen! Vielen Dank für dein Engagement und den tollen Beitrag in der SN!!!

Workshop in Tarragona, Spain

After visiting the project’s collaboration partners in Granada, Ana crossed half of the country to arrive to her hometown, Tarragona, where she did the salamander workshop in her old school. It was an absolutely great experience. Two groups participated in the project , from the fourth grade. They were a total of 50 children (9-10 years old). They welcomed Ana with open arms. The blackboard was completely covered with a welcome message, many salamanders, flowers, …very funny.
To start with, they interviewed her during half an hour. They posed the questions in pairs. Some oft hem were quite difficult: Could someone say which colours do salamanders see? The content will be “published” on the blog of the school. At the end of the interview they presented Ana with a poem dedicated to a salamander by a famous catalan writer, Josep Carner. They also gave her a book belonging to a collection about threatened species. Its title was of course „La salamandra, especie en perill“.
After the interview, Ana gave a talk, which was highly interactive. She was very nicely surprised, they knew so much. The most outstanding fact for her was their interest and enthusiasm about the Austrian salamander (alpine salamander). She had expected little or no interest at all about a species which doesn’t live in Spain, and was on the brink of only mentioning it very quickly. Fortunately she explained everything about the little black, shiny amphibian.
At that point the children had been nearly 2 hours concentrating. There was the midmorning break, and afterwards they went with the workshops until lunchtime. They enjoyed very much modelling salamnders with plastillin, and learning how to register a salamander viewing on our website www.alpensalamander.eu. The teachers showed Ana many tempera drawings they had been doing in the handicraft lesson and will be exhibited for the parents on the Cultural Week.
The following day they went tot he countryside to look for adult salamanders or larvae. The weather was definitely not the right one: sunny and 25°C.
Some of the children showed Ana proudly the latex gloves bought the afternoon before with their mums, just in case they would see a salamander (I which proves they had been very attentive to the talk, where emphasis was made on not picking amphibians with bare hands!).
Still, they saw other amphibians and reptiles on the valley of the river Brugent, 40 minutes away from Tarragona city. The two biologists who accompanied the group, gave very interesting explanations about the ecosystems, the different species living there and how we all must be respectful to Nature and the Environment. They searched for larvae in the river, with the obvious result that, after 5 minutes, 90% of the children were completely wet, which really didn’t matter by such weather.
There were no salamander larvae to be seen, but many dragonfly and other insect larvae. Very sweet was their eagerness for getting a stick, as big as possible, to help themselves on difficult stretches. A sweet peculiarity of the Spanish children ☺ and folk, which Ana loved.
At 5 pm, tired and happy , they were back at the school. Everybody thanked her and hugged her and said they were proud to participate in this beautiful Austrian project. The girls made a necklace for Ana that is much worth. Children and teachers send the Austrian team and schools their best wishes!

Reunión del equipo español del proyecto

A principios de Abril, Ana viajó a Granada para reunirse con los miembros españoles del proyecto Alpensalamader. Juan Ramón (biólogo), Esther (pedagoga), Javier (presidente de la asociación herpetológica de Granada) y Sara (profesora en la facultad de Bellas Artes de Granada), le dieron la bienvenida en su preciosa tierra. Hicieron una excursión a la Sierra de Loja, en la zona occidental de la provincia, dónde examinaron diversas charcas. Este año el campo ha recibido mucha lluvia y las charcas estaban llenas a rebosar. Vieron el sapo de espuelas, varios gallipatos, dos mochuelos observando impasibles el paso de dos 4×4 a pocos metros de su punto de mira, dos perdices moviéndose presurosas por los pedregales, varias lagartijas, y oyeron croar a la ranita meridional. En un par de reuniones, discutieron el plan de acción para la realización de talleres sobre salamandras y otros anfibios en varios colegios de la provincia. En España se llevará a cabo un programa similar al austríaco. Los miembros del equipo darán una charla a los niños sobre diversos anfibios, algunos de ellos amenazados, y sobre medidas de conservación. También están planeando hacer una excursión hacia la sierra a ver un pilón donde hay larvas de salamandra. En las reuniones se propusieron varias manualidades para la clase, en las que se trabajará el tema salamndras. ¡Todos están deseando empezar con la parte práctica del proyecto!

1. Larvenmonitoringexkursion mit der VS Liefering II

Gestern trafen wir (Martina & Magdi) uns um 9:00 mit der JM1 der VS Liefering II am Campingplatz in Aigen. Die Klasse macht über die Salamandersaison ein Larvenmonitoring am Schwarzenbach und wird einmal im Monat die Larven im Bach zählen und auch noch andere Daten wie Wassertemperatur, Lufttemperatur, Wasserstand, pH-Wert, Wetter etc. aufnehmen. Die heurige Larvensaison hat in der 2. Märzwoche begonnen, wo es ziemlich warm war. Danach kam allerdings ein Kälteeinbruch mit ständigen Temperaturen um den Nullpunkt und diese Kälteperiode hielt leider bis zum letzten Wochenende mehr oder weniger an. Das ist natürlich nicht von Vorteil für die Tierwelt und auch nicht für die Salamander. Die Larvenablage ist zum Stillstand gekommen und nur wenige Larven sind jetzt im Bach zu finden. 2012 waren um diese Zeit in etwa 800 Larven im Bach, gestern fanden wir mit den Kindern gerade mal 12. Hoffentlich wagen sich die Feuersalamanderweibchen nun wieder an die Oberfläche, um den Rückstand aufzuholen, denn diese Woche soll ja der Frühling zurückkommen. Die Kinder waren auf jeden Fall sehr motiviert beim Larven zählen und sie haben wirklich ein sehr gutes Auge dafür. Im Mai werden sie dann hoffentlich mit dem Zählen der Larven kaum noch nachkommen! Erwachsene Salamander haben wir leider keine gesehen, was bei 2°C und Frost über Nacht auch kein Wunder ist. Zum Abschluss konnten sich die Kinder noch im Wald austoben und es wurde fleissig Bärlauch auf den Bärlauchfeldern gesammelt! Wir sind schon gespannt, wie es der Klasse mit dem Monitoring gehen wird und welche Ergebnisse wir bekommen werden! Danke an die gesamte Klasse und ihre LehrerInnen Eva Breitfuß-Masoner und Marianne Eder für eure Motivation! Salamanderfoto: 4 Finger und 5 Zehen!!! ;-)

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