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Einige der Projekte von Sparkling Science führen über ein Blog ein öffentliches Tagebuch. So kann der Leser ganz einfach am laufenden Prozess teilhaben.

MeTeOr Filmbeitrag über Experimenttage

Im Rahmen eines Maturaprojekts an der BBS Rohrbach erstellten die HAK-Schülerinnen Julia Eder, Kerstin Maierhofer und Katharina Neumüller auch einen Filmbeitrag über unsere Aktivitäten an der Schule selbst. In diesem Beitrag ist zu sehen, wie wir im Herbst 2009 gemeinsam mit den Schülerinnen Experimente zum Thema Mediennutzung und Medienwirkung durchgeführt haben.

Der Film selbst ist auf dem eigenen MeTeOr-Blog zu sehen.

FUNSET-Forscher in China auf einer IEEE Konferenz

Gruppenfoto vor der Konferenz

Gruppenfoto vor der Konferenz

Florian Würrer, Andreas Harapat, Simon Strobl und Raphael Riemer repräsentierten die Werke der jungen FUNSET-Forscher auf der 11-tägigen Forschungsreise zusammen mit Dr. Munir Merdan und DI Mag. Gottfried Koppensteiner in China. Dabei standen ein Treffen mit Forschungspartnern der Peking University sowie die Präsentation bei der IEEE Conference about Future Information Technology and Management Engeneering im Mittelpunkt. Lesen Sie hier den 2.  Bericht von Raphael Riemer (aus Sanya) über deren Erlebnisse und Erkentnisse aus dem Reich der Mitte.

13.12.2009

7 Uhr morgens, der Handywecker klingelt. Mit dem Bedürfnis, diesen abzustellen und sich nochmal umzudrehen, müssen wir doch zeitig aufstehen, denn immerhin beginnt heute endlich der erste Konferenztag in Sanya, weswegen wir letztendlich auch in China sind! Ein wenig nervös vor der heutigen Präsentation treffen wir uns pünktlichst um 7:30 beim Frühstück, und nach ein paar Stärkungen, mit der Malaria-Vorbeugungstablette intus, geht’s ab ins Zimmer, bei Sonnenschein und Strandfeeling in die Jeans und das Hemd, und schlussendlich ab nach unten zum Caddy-Boy, der uns zum Konferenzhotel bringt. Denn das sogenannte „Convention Center“ befindet sich etwa 15 Gehminuten von unserem Hotel entfernt, für verwöhnte 5 –Sternegäste, wie uns, natürlich 15 Minuten zu viel.

Rechtzeitig treffen wir kurz vor 8:30 ein, bewundern die noble Ausstattung des Konferenzgebäudes, und finden uns im Präsentationssaal ein, wo außer uns etwa zu 100% Chinesen gemeinsam mit uns auf die schon sehr gespannte Eröffnungsrede warten. Ein riesiges Plakat, auf dem die Namen der Konferenzen (es finden nämlich außer unserer noch 3 weitere an den selben Tagen statt, im selben Raum) aufgelistet sind.

Dann, endlich, beginnt offiziel der erste Konferenztag im Convention Center HNA Resort Sanya, wir werden höflichst begrüßt, und in weniger verständlichem, chinesischem Englisch wird uns der Ablauf des heutigen und morgigen Tages erklärt, auf die wir uns zunächst schon freuten. Vor unserem Auftritt zu Beginn der ersten „Oral Session“ von 14-16 Uhr sollten uns 2 außergewöhnliche Personen ihre aktuellen, wissenschaftlichen Arbeiten präsentieren (Keynode speeches). Wie man dem Konferenzprospekt entnehmen konnte, sollte es sich hierbei um wirklich tolle Präsentationen und Arbeiten von sehr guten Wissenschaftlern handeln, wenn man gelesen hat, dass Herr Chin-Chen Chang (Taiwan, wobei Chin-Chen der Vorname ist), der erste Präsentant, in insgesamt 990 Veröffentlichungen vorkommt, was mehr als bemerkenswert ist. Nun ja, nach seiner einstündigen Präsentation über A Data Hiding Method for Text Documents Using Multiple-Base Encoding war uns klar: das Niveau im Bezug auf Präsentationstechniken und Englischkenntnisse findet im Asiatischen keinen Anhang an das europäische Niveau. Stockende Sätze, durchgehende „Ähm“ ließen das Thema, welches eigentlich sehr interessant schien, sichtlich langweilig erscheinen, wie man hier nur unschwer erkennen kann:

Aufmerksame Zuhörer?

Aufmerksamer Zuhörer?

Verzweifelt oder Müde?

Verzweifelt oder Müde?

Liegt vielleicht auch daran, dass in dieser einen Stunde der Inhalt von genau 10 (!) Powerpoint-Folien behandelt wird.

Im zweiten Vortrag sieht die Sache schon etwas anders aus. Hier wird mit den kompliziertesten Matrizen-, Funktions- und Summenformeln um sich geworfen, dass so ziemlich niemand diesem 30 Minuten-Vortrag mit 60 Folien folgen kann. Das typische chinesische Englisch ist einfach nicht zu verstehen, nachdem ich für mich durch die Schnelligkeit des Sprechverhaltens des zweiten Präsentanten sowieso nur spanisch (oder in dem Fall, chinesisch) verstehe. So kommt für mich persönlich auch das zweite Thema, Design and Analysis of High-Capacity Associative Memories Based on Recurrent Neural Networks, ziemlich unscharf rüber.

Nichts desto trotz geht es anschließend zu Mittag schnell zurück ins Hotel, es wird gegessen, und die Präsentation über unser Paper noch kurz besprochen. Selbstsicher und satt geht es dann auch wieder zurück ins Center, eine Menge von ca. 20 Personen der ursprünglichen Zahl, die den Saal doch fast ausgefüllt hat (geschätzte 70), verirrt sich wieder in den Präsentationsraum. Kaum schlägt es 14 Uhr, wird die erste Oral Session eröffnet, und wie erwartet, werden die Autoren von A Decision Support Algorithm for Ontology-based Negotiation Agents within Virtual Enterprises auf die Bühne gerufen.

The audience is listening

The audience is listening

Ganz richtig, das sind wir! Und so geben Herr Mag. Professor Koppensteiner und Strobl Simon ihre Präsentationstechniken und Englischkenntnisse zum Besten und zeigen den Anwesenden, wie man richtig präsentiert.

DI Mag. Koppensteiner und Simon Strobl bei der Präsentation

DI Mag. Koppensteiner und Simon Strobl bei der Präsentation

Nach einigen weiteren Präsentationen über Themen wie An Innovative Education System for International Service Engineering oder Development of a robot flight-simulator education programming system for beginners based on Web 2.0 – ARFLIS neigt sich die erste Oral Session gegen 16 Uhr ihrem Ende zu, was für uns auch das Ende des heutigen, sehr spannenden ersten Konferenztages bedeutete. Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf den morgigen, zweiten Tag, der verspricht, mit einem noch außergewöhnlicherem Wissenschaftler, der eine Keynode Speech halten wird, noch interessanter zu werden als der heutige.

14.12.2009

Auch heute fällt das Aufstehen nach dem gestrigen gemütlichen Billiardabend mit einem anschließenden „Local Beer“ nicht sehr einfach, dennoch kommen alle wieder rechtzeitig auf die Beine, denn der heutige Programmablauf passt sich an den gestrigen doch sehr an.

Bereits um 8:30 beginnt die mit größter Spannung erwartete Key-Node Speech eines Wissenschaftler von der Oklahoma University, welcher mit hervorragendem Präsentationverhalten und gutem Englisch seine Mithörer bei Laune hält.

Ebenso, wie gestern, gibt es eine im Anschluss an die erste folgende Key-Node Speech jenes aufmerksamen Wissenschaftlers, den man oben imBild bewundern kann. So wie sein Verhalten (denn er hat ca. bei jeder Präsentation geschlafen) ist auch seine Präsentation über ein Thema, dessen Name sich zu merken es nicht wert ist. Ein überdurchschnittlich schlechtes Englisch, gepaart mit einem „Stichwortzettel“, der sich ungefähr über die ganze Projektionsleinwand ausbreitet (er hat die ganze Folie mit seinem Text gefüllt und 1:1 abgelesen), lassen uns den heutigen Konferenztag mit gemischten Gefühlen verlassen.

Doch trotz all dem nehmen wir viele Informationen über interessante Themen, welche teilweise auch gerade in der Schule wichtig sind, viele neue Erfahrungen mit der Kultur Asiens oder der ersten Präsentation vor internationalem (asiatischem) Publikum / Wissenschaftlern mit, denen wir laut Herrn. Professor Koppensteiner beim gestrigen Abendessen in Erinnerung geblieben sind, nachdem man über einen „young student“ genuschelt hat, der seine Sache sehr gut gemacht haben soll, obwohl er doch erst so jung ist (Simon Strobl).

An dieser Stelle bleibt zu sagen, dass sich die Mission FITME-Konferenz ihrem Ende nähert, denn bereits morgen geht es am Abend in einem 16 Stunden – Trip von Sanya nach Peking über Frankfurt nach Wien. Und genau deswegen möchte ich mich im Namen der 4 Schüler (Würrer, Harapat, Strobl, Riemer) herzlichst bei der Schule und der technischen Universität bedanken, die uns diese Reise, die uns sehr viel gelehrt hat, ermöglicht und zum Teil finanziert hat, denn ohne diese großartige Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen.

                                                                                                                                             Raphael Riemer, 14.12.2009 Sanya, China

FUNSET-Forscher im Reich der Mitte – Meeting mit Projektpartnern aus China

Gruppenfoto mit Dr. Hao Wang und seinem Student

Florian Würrer, Andreas Harapat, Simon Strobl und Raphael Riemer repräsentierten die Werke der jungen FUNSET-Forscher auf der 11-tägigen Forschungsreise zusammen mit Dr. Munir Merdan und DI Mag. Gottfried Koppensteiner in China. Dabei standen ein Treffen mit Forschungspartnern der Peking University sowie die Präsentation bei der IEEE Conference about Future Information Technology and Management Engeneering im Mittelpunkt. Lesen Sie hier die Berichte von Florian Würrer (Peking) und Raphael Riemer (Sanya) über deren Erlebnisse und Erkentnisse aus dem Reich der Mitte.

6.12. Ankunft im Reich der Mitte

Wir kamen zeitlich in der Früh am Flughafen Beijing in China an, erstaunt von dem kreativen Einfallsreichtum und den enormen Ausmaßen des Flughafens folgten wir den Anweisungen bis zu dem ersten Check, der Quarantäne. Ich war während dem Flug leicht erkrankt und hatte die Befürchtung, Probleme mit der Einreiße in Sachen Quarantänebestimmungen zu bekommen, da zur Zeit strengere Kontrollen wegen der umgehenden Schweinegrippe sind. Doch außer einer kleinen Befragung seit wann ich denn die Symptome habe und ob ich glaube das es Grippe ist lief alles reibungslos. Wir passierten also die Quarantäne und auch beim SecurityCheck war keinerlei Grund für Sorgen. Mit einem Zug, welcher nur für den Transport innerhalb des Flughafens existierte gelangten wir zu der Gepäckausgabe. Gepäck sichten, ergreifen und ab nach Beijing lautete die Devise welche nach kurzem warten beim Förderband auch sofort umgesetzt wurde.

Mit einem Taxi ging es also Richtung Hauptstadt auf einer 5 (oder mehr?) spurigen Autobahn. Wie wir nicht nur an diesem, sondern auch an jedem anderen Tag in China festgestellt haben an dem wir mit dem Verkehr in Kontakt kamen, war das die Hupe von der Priorität mit dem Gaspedal gleichzusetzten ist. Aber zu dem Verkehr kommen wir später noch.

Angekommen, etwa um 9 Uhr erreichten wir das Hotel „Double Happinness“ in einem typischen chinesischen Arbeiter Viertel. Das Hotel selbst ein Traum, zwar keine 5 Sterne, ich weiß nicht einmal wie viel Sterne es hatte aber ich würde ihm einige geben. Denn bis auf das für mich zu harte Bett hatte ich rein gar nichts auszusetzten. Ein kleines traditionelles typisches Chinesisches Hotel, mit handgefertigter Innenmöblierung und wohlig heimlichen Zimmern. Wir rasteten uns um die zwei bis drei Stunden von dem langen Flug aus, allein von Frankfurt nach Peking 9 Stunden und 40 Minuten, die 5 Stunden Wartezeit am Frankfurter Flughafen exklusive. Ausgerastet aber dennoch sichtlich gezeichnet vom Jetlag marschierten wir von unserem Hotel über eine der größten Einkaufsstraßen(name nachschlagen!!) zum Tia’nem Square, auch fälschlicher weiße bekannt als Platz des himmlischen Friedens. Noch auf der Einkaufstraße suchten wir ein Restaurant für die mittägliche Verpflegung und entschlossen Schlussendlich, wofür man sich eigentlich schämen sollte, für das einzig nicht chinesische Restaurant, KFC. Gesättigt gingen wir unseren Weg weiter bis zum Tia’nem Square welcher wirklich enorme Ausmaße besitzt. Da wir aber nicht ganz vollzählig und eben auch leicht angeschlagen von dem Flug waren, folgten wir unserem Quasi-Reiseführer Gottfried durch einen Markt Richtung Heimwärts. Dieser Markt muss meiner Meinung nach besonders erwähnt werden, da das Essensangebot von lebendem Skorpion über Seesterne bis hin zu Raupen führte und dort noch lange nicht endete.  Im Hotel zurück besprochen wir was für eine spezielle Küche wir für unser Abendmahl bevorzugten und entschieden uns für eine besondere Art von BBQ. Dieses Restaurant war nahe unserem Hotel doch die Bediensteten konnten kein Wort Englisch was zu gewissen Sprachbarrieren geführt hat. Doch nach den anfänglichen Problemen bekamen wir einen Tisch und einen Kellner, der zwar auch kein Englisch konnte aber immerhin zeigte er uns per Gestik was zu tun war. Wir saßen nun riesigen Tellern voll mit Gemüse und vor allem sehr sehr viel Fleisch gegenüber welches wir nun auf den Griller in die Mitte des Tisches befördern mussten, mit Stäbchen versteht sich. Es funktionierte irgendwie, doch als unser Kellner das Ruder übernahm ging die Show so richtig los, Essen ohne ende bis man aus allen Nähten platzt. Zum Glück ist letzeres nicht passiert aber wir waren schon ziemlich gesättigt und machten uns am Heimweg um unsere erste Nacht in dem Hotel hinter uns zu bringen.

6.12 Meeting mit Prof. Dr. Hao Wang und seinen Studenten

Beim Meeting in der Peking University

Montagmorgen, 6 Uhr, letzte Vorbereitungen für die Präsentation und dann durch den Hof bei -5° zum Frühstück, wahrlich nicht der angenehmste Morgen dieser Reiße aber definitiv einer der wichtigsten, denn dieses Meeting war von großer Bedeutung! Fertig mit dem Frühstücken ab ins Taxi Richtung University of Beijing. Schöne Idee jedoch kam uns die harte Realität des Pekinger Verkehrs entgegen und wir verbrachten mindestens 1 ½ Stunden in einem Taxi mitten im Frühverkehr von 15 Millionen Menschen. An dem Punkt lernt man einen Gürtel oder eine Süd-Ost Tangente in Wien zu schätzen. Doch jede Odyssee hat ein Ende so auch diese Taxifahrt und wir kamen mit etwas Verspätung zu unserem Treffen. Kurz durch den Campus geführt, welcher von außen etwas verfallen wirkt aber im inneren  wirklich ansehnlich ist, zumindest in dem Gebäude wo das Meeting stattfand, kamen wir zu dem bereits erwähnten Meeting. Es war ein Gespräch von hohem Niveau über unterschiedliche Forschungsgebiete. Ich selbst war enorm von der Arbeit Mr. Wang’s fasziniert. Eine Arbeit über Teile von Heat Transport, vor allem interessierte mich die Theorie bzw. das Gebiet der Krebsforschung, in der er Versucht Krebszellen mit Hitze zu vernichten ohne den Körper nachträglich zu schaden. Nachdem jede Gruppe nicht nur sich selbst sondern auch die eigenen Projekte vorgestellt hat fand noch ein Wissensaustausch durch Fragestellungen beider Parteien statt welches sehr positiv verlief. Anscheinend so Positiv das wir bei unseren chinesischen Partnern das Interesse geweckt haben im Februar vielleicht nach Österreich zu kommen um bei uns Ihre Arbeit vorzustellen. Nach dem Gespräch und einem anschließenden Gruppenfoto ging es mit Mr. Wang Richtung Innenstadt, ein Teil fuhr mit einem seiner Studenten mit dem Taxi, der andere Teil mit Mr. Wang selbst zu einem exquisiten Restaurant um Pekingente zu verzehren. Das Restaurant sah sehr teuer aus und wir nahmen in einem eigenen Raum nur für unsere Gruppe, Mr. Wang und seinem Studenten platzt. Es wurde danach in Reihenfolge diverse Möglichkeiten an Pekingente serviert und vorgeführt und auch andere Speisen nebenbei hereingetragen. Ich war sichtlich überwältigt von der Fülle der Speisen und den verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Mr. Wang war leider den Rest des Tages verplant aber sein zuvorkommender Student führte uns durch den Sommerpalast, welcher im Winter eher nicht so Empfehlenswert ist, schon allein im Angesicht von Temperaturen unter 0°. Nach dem der Besichtigung des Sommerpalasts fuhren wir per Taxi wieder zur Universität zurück und trafen 2 andere Studenten welche uns ein typisches Chinesisches Teehaus mit Abendvorstellung zeigten.  Das Teehaus ist angeblich eines der Berühmtesten in Peking, unter anderem Besuchten auch schon unser derzeitiger Präsident Heinz Fischer dieses Lokal und genießte die abendliche Vorstellung mit grünem Tee und Teegebäck. Zu dem Teehaus und zurück Heim kamen wir mit der U-Bahn. Das U-Bahnnetz in Peking ist mindestens 4mal so groß als das Wiener Ebenbild und es ist daher auch leichter sich zu verfahren. Denn wir sind bei der Heimreise bei einer falschen U-Bahn Station ausgestiegen und waren dann dazu verdammt über eine Stunde durch das nächtliche Peking zu wandern in Gegenden welche auch bei Tag nicht ganz geheuer wirkten. Doch wir fanden eine Person die uns Heimgeführt hat, dieser Mann kannte zwar kein Wort Englisch und schon gar nicht Deutsch aber man verständigte sich mit Zeigen und Deuten. Das Misstrauen war groß zumal er einfach losging und nicht mehr von unserer Seite wich, wir genossen diese Hilfe mit einer gewissen Vorsicht aber als wir bei der Straße angelangt waren in der sich unser Hotel befand und er sich von uns verabschiedete und nicht einmal das Geld annehmen wollte das wir ihn für seine Hilfe angeboten haben, begriffen wir das das Misstrauen unfair und unnötig war.

7.12 Die Große Mauer

Der 3te Tag in der Hauptstadt des chinesischen Reichs fing um 7 Uhr beim Frühstück an. Kurz darauf machten wir uns mit unserem grandiosen Taxifahrer auf den Weg zu einem der 7 Weltwunder, der großen Mauer von China. Eine längere Fahr mit einigen Erklärungen bezüglich Bebauungen auf dem Weg oder Geschichtliches endete dann am Fuße einer Hochseilbahn welche uns zu einem Punkt der großen Mauer transportierte. Doch bevor wir zu der Bahn kommen konnten mussten wir erst unseren Weg durch die wahnsinnigen Horden von Tourismus Mongolen und Souvenir Verkäufern kämpfen. Dies hört sich wie ein Spaß an war aber tödlicher Ernst!(oder so ;) ) Wir fragten unseren inzwischen zum Weggefährten gewordenen Taxifahrer ob er nicht mit uns die Mauer bezwingen wolle, darauf schloss er sich kurzerhand unserer Gruppe an. Vormals zu sechst nun zu 7bent fuhren wir auf die Mauer und marschierten diese entlang. Zu erwähnen ist, dass das Wetter so genial war, keine einzige Wolke am Himmel und purer Sonnenschein.

FUNSET-Science auf der chin. Mauer

Dies war eine wirklich schöne Abwechslung zu der smogverschleierten Sonne und dem grauen diesigen Himmel in Peking. Nach einer erschöpfenden Erkundung der großen Mauer aßen wir am Fuße der der Seilbahn zu Mittag und kauften die einen oder anderen Souvenirs. Doch dies war noch nicht das Ende der Reise, weiter ging es mit einem Besuch in den Underground Palace, einer Grabstädte eines Ming- Kaisers welche unterirdisch angelegt wurde. Der Silk-Factory in der uns die Entstehung der Seide nähergebracht wurde und zu guter letzt besuchten wir den Silk-Market um etwas einzukaufen und uns umzuschauen. Dort aßen wir auch gleich, bei einem großen Buffet. Nach dem sättigenden Mahl ging es dann durch den Abendverkehr heimwärts.

8.12 The Forbidden City

Am letzten Tag in Peking, starteten wir genauso früh wie an den Tagen zuvor. Nach einem Marsch über etwa 40 min. erreichten wir gegen halb 9 die Verbotene Stadt, welche im Winter nicht ganz so eindrucksvoll ist wie wahrscheinlich im Sommer aber dennoch imposant schon allein was die Größe und die detailgetreue angeht. So besichtigten wir also die Verbotene Stadt leider ohne englische Führung. Trotz der eisigen Temperaturen und etwaigen Sprachprobleme gingen wir durch den größten Teil der Stadt. Nach meiner Empfindung nach war es trotz einiger Probleme sehenswert und ich würde es mir wieder anschauen. Zurück im Hotel packten wir nur noch die restlichen Sachen und machten uns auf den Weg Richtung Flughafen. An dem um 14:40 unser Flug nach Sanya abhob.

Forbidden City - Florian Würrer, Raphael Riemer, Dr. Munir Merdan, Simon Strobl, Andreas Harapat

Florian Würrer, Jungforscher der HTBLVA Technologisches Geswerbemuseum

Abteilung für Informationstechnolgie, Forschungsgruppe: Automatisches Mapping & Merging von Ontologien

Logbuch aus der Tiefsee

Die Marinbiologin Monika Bright, die das SEA-KiP betreut, ist im Dezember 2009 auf Forschungsreise – sie schreibt dazu ein Logbuch:

“Die Stelle, die wir für unserer Experimente ausgewählt haben, heißt Tica. Es ist ein wunderschönes warmes Quellgebiet, das 2002 mit enormen Aggregationen des Riesenröhrenwurms Riftia pachyptila, die an manchen Stellen meterhoch aufragten, entstanden ist. Und mitten darunter erschien auch ein kleiner schwarzer Raucher. Natürlich wurde dieses gesamte schöne Leben zusammen mit einigen unserer Experimente zerstört, als der Vulkan sich im Jänner 2006 entschied auszubrechen. Dennoch, als wir die Stelle im Oktober 2006, also nach weniger als 10 Monaten nach dem Ausbruch, besuchten, hatten die Tiere bereits begonnen zurückzukehren, kleine Röhrenwürmer hatten die warmen Quellgebiete besiedelt und unsere Krabben liefen herum. Die Koordinaten von Tica sind: 9 Grad 50,412 Nord und 104 Grad 17,505 West, die Tiefe beträgt ca. 2510 Meter. Ihr könnt sie auf einer Karte finden!”

Mehr unter SEA-KiP

ORF-Bericht über MeTeOr-Experimente

Bei unserer letzten Station der MeTeOr-Experimente filmte auch das Team des ORF Landesstudios für Oberösterreich Heute mit und strahlte diesen Beitrag am Samstag 12.12.2009 aus.

Den direkten Link zu diesem Beitrag gibts hier: MeTeOr-Experimente in der TVThek