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FUNSET Science (Future Network-Based Semantic Technologies)-Blog

FUNSET-Forscher im Reich der Mitte – Meeting mit Projektpartnern aus China

Gruppenfoto mit Dr. Hao Wang und seinem Student

Florian Würrer, Andreas Harapat, Simon Strobl und Raphael Riemer repräsentierten die Werke der jungen FUNSET-Forscher auf der 11-tägigen Forschungsreise zusammen mit Dr. Munir Merdan und DI Mag. Gottfried Koppensteiner in China. Dabei standen ein Treffen mit Forschungspartnern der Peking University sowie die Präsentation bei der IEEE Conference about Future Information Technology and Management Engeneering im Mittelpunkt. Lesen Sie hier die Berichte von Florian Würrer (Peking) und Raphael Riemer (Sanya) über deren Erlebnisse und Erkentnisse aus dem Reich der Mitte.

6.12. Ankunft im Reich der Mitte

Wir kamen zeitlich in der Früh am Flughafen Beijing in China an, erstaunt von dem kreativen Einfallsreichtum und den enormen Ausmaßen des Flughafens folgten wir den Anweisungen bis zu dem ersten Check, der Quarantäne. Ich war während dem Flug leicht erkrankt und hatte die Befürchtung, Probleme mit der Einreiße in Sachen Quarantänebestimmungen zu bekommen, da zur Zeit strengere Kontrollen wegen der umgehenden Schweinegrippe sind. Doch außer einer kleinen Befragung seit wann ich denn die Symptome habe und ob ich glaube das es Grippe ist lief alles reibungslos. Wir passierten also die Quarantäne und auch beim SecurityCheck war keinerlei Grund für Sorgen. Mit einem Zug, welcher nur für den Transport innerhalb des Flughafens existierte gelangten wir zu der Gepäckausgabe. Gepäck sichten, ergreifen und ab nach Beijing lautete die Devise welche nach kurzem warten beim Förderband auch sofort umgesetzt wurde.

Mit einem Taxi ging es also Richtung Hauptstadt auf einer 5 (oder mehr?) spurigen Autobahn. Wie wir nicht nur an diesem, sondern auch an jedem anderen Tag in China festgestellt haben an dem wir mit dem Verkehr in Kontakt kamen, war das die Hupe von der Priorität mit dem Gaspedal gleichzusetzten ist. Aber zu dem Verkehr kommen wir später noch.

Angekommen, etwa um 9 Uhr erreichten wir das Hotel „Double Happinness“ in einem typischen chinesischen Arbeiter Viertel. Das Hotel selbst ein Traum, zwar keine 5 Sterne, ich weiß nicht einmal wie viel Sterne es hatte aber ich würde ihm einige geben. Denn bis auf das für mich zu harte Bett hatte ich rein gar nichts auszusetzten. Ein kleines traditionelles typisches Chinesisches Hotel, mit handgefertigter Innenmöblierung und wohlig heimlichen Zimmern. Wir rasteten uns um die zwei bis drei Stunden von dem langen Flug aus, allein von Frankfurt nach Peking 9 Stunden und 40 Minuten, die 5 Stunden Wartezeit am Frankfurter Flughafen exklusive. Ausgerastet aber dennoch sichtlich gezeichnet vom Jetlag marschierten wir von unserem Hotel über eine der größten Einkaufsstraßen(name nachschlagen!!) zum Tia’nem Square, auch fälschlicher weiße bekannt als Platz des himmlischen Friedens. Noch auf der Einkaufstraße suchten wir ein Restaurant für die mittägliche Verpflegung und entschlossen Schlussendlich, wofür man sich eigentlich schämen sollte, für das einzig nicht chinesische Restaurant, KFC. Gesättigt gingen wir unseren Weg weiter bis zum Tia’nem Square welcher wirklich enorme Ausmaße besitzt. Da wir aber nicht ganz vollzählig und eben auch leicht angeschlagen von dem Flug waren, folgten wir unserem Quasi-Reiseführer Gottfried durch einen Markt Richtung Heimwärts. Dieser Markt muss meiner Meinung nach besonders erwähnt werden, da das Essensangebot von lebendem Skorpion über Seesterne bis hin zu Raupen führte und dort noch lange nicht endete.  Im Hotel zurück besprochen wir was für eine spezielle Küche wir für unser Abendmahl bevorzugten und entschieden uns für eine besondere Art von BBQ. Dieses Restaurant war nahe unserem Hotel doch die Bediensteten konnten kein Wort Englisch was zu gewissen Sprachbarrieren geführt hat. Doch nach den anfänglichen Problemen bekamen wir einen Tisch und einen Kellner, der zwar auch kein Englisch konnte aber immerhin zeigte er uns per Gestik was zu tun war. Wir saßen nun riesigen Tellern voll mit Gemüse und vor allem sehr sehr viel Fleisch gegenüber welches wir nun auf den Griller in die Mitte des Tisches befördern mussten, mit Stäbchen versteht sich. Es funktionierte irgendwie, doch als unser Kellner das Ruder übernahm ging die Show so richtig los, Essen ohne ende bis man aus allen Nähten platzt. Zum Glück ist letzeres nicht passiert aber wir waren schon ziemlich gesättigt und machten uns am Heimweg um unsere erste Nacht in dem Hotel hinter uns zu bringen.

6.12 Meeting mit Prof. Dr. Hao Wang und seinen Studenten

Beim Meeting in der Peking University

Montagmorgen, 6 Uhr, letzte Vorbereitungen für die Präsentation und dann durch den Hof bei -5° zum Frühstück, wahrlich nicht der angenehmste Morgen dieser Reiße aber definitiv einer der wichtigsten, denn dieses Meeting war von großer Bedeutung! Fertig mit dem Frühstücken ab ins Taxi Richtung University of Beijing. Schöne Idee jedoch kam uns die harte Realität des Pekinger Verkehrs entgegen und wir verbrachten mindestens 1 ½ Stunden in einem Taxi mitten im Frühverkehr von 15 Millionen Menschen. An dem Punkt lernt man einen Gürtel oder eine Süd-Ost Tangente in Wien zu schätzen. Doch jede Odyssee hat ein Ende so auch diese Taxifahrt und wir kamen mit etwas Verspätung zu unserem Treffen. Kurz durch den Campus geführt, welcher von außen etwas verfallen wirkt aber im inneren  wirklich ansehnlich ist, zumindest in dem Gebäude wo das Meeting stattfand, kamen wir zu dem bereits erwähnten Meeting. Es war ein Gespräch von hohem Niveau über unterschiedliche Forschungsgebiete. Ich selbst war enorm von der Arbeit Mr. Wang’s fasziniert. Eine Arbeit über Teile von Heat Transport, vor allem interessierte mich die Theorie bzw. das Gebiet der Krebsforschung, in der er Versucht Krebszellen mit Hitze zu vernichten ohne den Körper nachträglich zu schaden. Nachdem jede Gruppe nicht nur sich selbst sondern auch die eigenen Projekte vorgestellt hat fand noch ein Wissensaustausch durch Fragestellungen beider Parteien statt welches sehr positiv verlief. Anscheinend so Positiv das wir bei unseren chinesischen Partnern das Interesse geweckt haben im Februar vielleicht nach Österreich zu kommen um bei uns Ihre Arbeit vorzustellen. Nach dem Gespräch und einem anschließenden Gruppenfoto ging es mit Mr. Wang Richtung Innenstadt, ein Teil fuhr mit einem seiner Studenten mit dem Taxi, der andere Teil mit Mr. Wang selbst zu einem exquisiten Restaurant um Pekingente zu verzehren. Das Restaurant sah sehr teuer aus und wir nahmen in einem eigenen Raum nur für unsere Gruppe, Mr. Wang und seinem Studenten platzt. Es wurde danach in Reihenfolge diverse Möglichkeiten an Pekingente serviert und vorgeführt und auch andere Speisen nebenbei hereingetragen. Ich war sichtlich überwältigt von der Fülle der Speisen und den verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Mr. Wang war leider den Rest des Tages verplant aber sein zuvorkommender Student führte uns durch den Sommerpalast, welcher im Winter eher nicht so Empfehlenswert ist, schon allein im Angesicht von Temperaturen unter 0°. Nach dem der Besichtigung des Sommerpalasts fuhren wir per Taxi wieder zur Universität zurück und trafen 2 andere Studenten welche uns ein typisches Chinesisches Teehaus mit Abendvorstellung zeigten.  Das Teehaus ist angeblich eines der Berühmtesten in Peking, unter anderem Besuchten auch schon unser derzeitiger Präsident Heinz Fischer dieses Lokal und genießte die abendliche Vorstellung mit grünem Tee und Teegebäck. Zu dem Teehaus und zurück Heim kamen wir mit der U-Bahn. Das U-Bahnnetz in Peking ist mindestens 4mal so groß als das Wiener Ebenbild und es ist daher auch leichter sich zu verfahren. Denn wir sind bei der Heimreise bei einer falschen U-Bahn Station ausgestiegen und waren dann dazu verdammt über eine Stunde durch das nächtliche Peking zu wandern in Gegenden welche auch bei Tag nicht ganz geheuer wirkten. Doch wir fanden eine Person die uns Heimgeführt hat, dieser Mann kannte zwar kein Wort Englisch und schon gar nicht Deutsch aber man verständigte sich mit Zeigen und Deuten. Das Misstrauen war groß zumal er einfach losging und nicht mehr von unserer Seite wich, wir genossen diese Hilfe mit einer gewissen Vorsicht aber als wir bei der Straße angelangt waren in der sich unser Hotel befand und er sich von uns verabschiedete und nicht einmal das Geld annehmen wollte das wir ihn für seine Hilfe angeboten haben, begriffen wir das das Misstrauen unfair und unnötig war.

7.12 Die Große Mauer

Der 3te Tag in der Hauptstadt des chinesischen Reichs fing um 7 Uhr beim Frühstück an. Kurz darauf machten wir uns mit unserem grandiosen Taxifahrer auf den Weg zu einem der 7 Weltwunder, der großen Mauer von China. Eine längere Fahr mit einigen Erklärungen bezüglich Bebauungen auf dem Weg oder Geschichtliches endete dann am Fuße einer Hochseilbahn welche uns zu einem Punkt der großen Mauer transportierte. Doch bevor wir zu der Bahn kommen konnten mussten wir erst unseren Weg durch die wahnsinnigen Horden von Tourismus Mongolen und Souvenir Verkäufern kämpfen. Dies hört sich wie ein Spaß an war aber tödlicher Ernst!(oder so ;) ) Wir fragten unseren inzwischen zum Weggefährten gewordenen Taxifahrer ob er nicht mit uns die Mauer bezwingen wolle, darauf schloss er sich kurzerhand unserer Gruppe an. Vormals zu sechst nun zu 7bent fuhren wir auf die Mauer und marschierten diese entlang. Zu erwähnen ist, dass das Wetter so genial war, keine einzige Wolke am Himmel und purer Sonnenschein.

FUNSET-Science auf der chin. Mauer

Dies war eine wirklich schöne Abwechslung zu der smogverschleierten Sonne und dem grauen diesigen Himmel in Peking. Nach einer erschöpfenden Erkundung der großen Mauer aßen wir am Fuße der der Seilbahn zu Mittag und kauften die einen oder anderen Souvenirs. Doch dies war noch nicht das Ende der Reise, weiter ging es mit einem Besuch in den Underground Palace, einer Grabstädte eines Ming- Kaisers welche unterirdisch angelegt wurde. Der Silk-Factory in der uns die Entstehung der Seide nähergebracht wurde und zu guter letzt besuchten wir den Silk-Market um etwas einzukaufen und uns umzuschauen. Dort aßen wir auch gleich, bei einem großen Buffet. Nach dem sättigenden Mahl ging es dann durch den Abendverkehr heimwärts.

8.12 The Forbidden City

Am letzten Tag in Peking, starteten wir genauso früh wie an den Tagen zuvor. Nach einem Marsch über etwa 40 min. erreichten wir gegen halb 9 die Verbotene Stadt, welche im Winter nicht ganz so eindrucksvoll ist wie wahrscheinlich im Sommer aber dennoch imposant schon allein was die Größe und die detailgetreue angeht. So besichtigten wir also die Verbotene Stadt leider ohne englische Führung. Trotz der eisigen Temperaturen und etwaigen Sprachprobleme gingen wir durch den größten Teil der Stadt. Nach meiner Empfindung nach war es trotz einiger Probleme sehenswert und ich würde es mir wieder anschauen. Zurück im Hotel packten wir nur noch die restlichen Sachen und machten uns auf den Weg Richtung Flughafen. An dem um 14:40 unser Flug nach Sanya abhob.

Forbidden City - Florian Würrer, Raphael Riemer, Dr. Munir Merdan, Simon Strobl, Andreas Harapat

Florian Würrer, Jungforscher der HTBLVA Technologisches Geswerbemuseum

Abteilung für Informationstechnolgie, Forschungsgruppe: Automatisches Mapping & Merging von Ontologien

Besuch der KEOD auf Madeira 3

Ein Bericht zum 3. und letzten Konferenztag von Mirza Zenkic:

Der letzte Tag der Konferenz nähert sich langsam dem Ende und wir müssen sagen der Besuch hat unseren Horizont um ein beachtliches Stück erweitert. Uns wurden viele interessante Präsentationen dargeboten die sich mit Ontologien und Kowledge Management befassen.

Madeira Konferenz 5

Unser Beitrag zur Konferenz wird präsentiert

Eine Präsentation handelte von der Verschleierung von sensiblen Daten zur Weiterverwendung im Knowledge Management. Ziel des Projekts ist es Daten welche sensibel sind und deshalb unter Umständen falsch beantwortet würden, durch einen speziellen Algorithmus, trotzdem wahrheitsgetreu wiederzugeben. So kann der Befragte auch unangehme Fragen richtig beantworten ohne das eine dritte Person Einblick darauf hat. Dabei werden Technologien wie die „homomorphic encryption“ und das „digital envelope“ verwendet.

Bei dem Thema Networked Ontologies geht es hauptsächlich um die Problemstellung, dass eine Ontologie, beispielsweise die der FAO, um ihere Fischereien zu verwalten, mit der Zeit eine rießige Menge an verschiedenen Daten und Sichtweisen beinhaltet. Irgendwann ist die Ontologie zu umfangreich, um sie sinnvoll warten und mit ihre arbeiten zu können. Auch bewältigen die heutigen Systeme nicht grenzenlos Ansammlungen von Daten. Das ganz wird einfach zu ineffizient. Daraus entstand die Idee der Networked Ontologies, also verteilte Ontologien, wenn man so will. Dabei wird diese riesige, gesamte Ontologie in mehrere, kleinere geteilt. Jede dieser Ontologien wird von der Person, Abteilung oder dem Unternehmen gewartet und mit Informationen versorgt, die sich eben mit diesem Themenbereich befasst oder dafür zuständig ist.

Zur Entspannung zwischendurch hat sich der Swimmingpool inklusive tropischem Wetter angeboten. Die Sonne scheint zu Mittag genau auf der Seite des Bads, die perfekte Gelegenheit also sich ein bisschen sonnen zu lassen. Anschließend ging es in den Whirlpool, eine angehme Erfahrung zwar, im Endeffekt jedoch überbewertet.

Am Abend ist das gigantische Frühstück leider auch verdaut und der Hunger kommt plötzlich um die Ecke wie ein Detektiv der nur wartet jemanden zu fassen. Zum Glück bieten sich aber viele Restaurants an, einheimische, asiatische oder auch… ganz „normale“. Für einen akzeptablen Preis wird man dann auch ganz bestimmt satt.

Zum Schluss werden den Lehrern noch die Zusammenfassungen von den Vorträgen die man sich angehört hat gebracht und noch das eine oder andere Stündchen im Zimmer relaxt bevor es endgültig ins Bett geht.

Session Closed!

Session Closed

Besuch der KEOD auf Madeira 2

Tag 2 der KEOD-Konferenz.

Madeira Konferenz 4

Ein Bericht von Reinhard Grabler und Rene Duchkowitsch:

„Die goldene Mitte“

Ein neuer Tag war angebrochen. Sonniger als der letzte und auch dementsprechend wärmer. Das Frühstück schmeckte wieder wunderbar, obwohl wir eine halbe Stunde früher aufstehen mussten um die ersten Sessions rechtzeitig besuchen zu können. Schon um 8.30 waren wir voller Motivation beim ersten Vortrag des Tages anwesend. Alle Vorträge der Session waren äußerst interessant. Danach ging es ab zum Pool um die Sonne – ein echtes Luxusgut Mitte Oktober – zu genießen. Auf der Suche nach einer Toilette stießen wir auf die Sauna. Eine äußerst angenehme Erfahrung auch an einem warmen Tag. Sie spendete uns Wärme, Behaglichkeit und Energie.

Madeira Konferenz 1Diese Energie nutzten wir gleich um die Nachmittagssessions zu besuchen. Die Hälfte der Konferenz hatten wir nun hinter uns. Die „goldene Mitte“ war erreicht. Es ist wirklich unglaublich wie interessant Vorträge sein können, bei denen manchmal der Titel schon äußerst rätselhaft und unverständlich scheint. Das Konferenz‐Fieber hatte uns gepackt. Wir hörten uns Vortrag nach Vortrag an und bewunderten dabei auch die verschiedenen Englisch‐Aussprachen, welche die aus verschiedenen Ländern stammenden Vortragenden mit sich brachten. Am schwersten zu verstehen sind eindeutig Italiener – sie neigen dazu englische Wörter einfach auf italienische Weise auszusprechen. Doch zum Glück geben die begleitenden Folien immer Aufschluss darüber was gerade gesprochen wird.

Nach den Nachmittagssessions ging es nochmal in den Pool und unter die Sonne. Die Bräune macht sich im Kontrast zu einem hellblauen Hemd schon deutlich bemerkbar.

Madeira Konferenz 3Um 19.00 war es mal wieder Zeit für das „Mittag“‐Essen (Durch die Kekse und den Kuchen in den Kaffeepausen zwischen den Sessions wurde der Hunger bis dahin gestillt). Diesmal ging es ab in ein asiatisches Restaurant. Dort gab es gute Menüs für wenig Geld – leider konnte sich der Kellner die Bestellung nicht richtig merken (immerhin waren es fünf Leute die bestellt haben) – er brachte uns zum Nachtisch genau das was wir alle nicht wollten: Eis Creme. Man möchte meinen darüber darf man sich nicht beschweren und darum taten wir es auch nicht, und aßen brav unsere Eis Creme.

Madeira Konferenz 2Zurück ins Hotelzimmer um morgen für den letzten Konferenztag fit zu sein. Das Schreiben der Berichte über diverse Vorträge kostete uns noch ein bisschen Energie, doch das werden wir im Schlaf wieder gut machen.

Besuch der KEOD auf Madeira 1

Madeira-Flugzeug

Das FUNSET-Science Projekt trägt erste Früchte, sind ja bereits zwei wissenschaftliche Arbeiten bei internationalen Konferenzen akzeptiert worden.

Ersteres über “ONTOLOGY-ORIENTED FRAMEWORK FOR VIRTUAL ENTERPRISES” wird dieser Tage bei der Konferenz “KEOD – Knowledge Engineering and Ontology-Development” vorgestellt.

Sechs beteiligte Schüler brachen mit zwei Lehrern des TGM am Montag in Richtung Madeira/Portugal auf. Nach fünf Stunden Flug und einer abenteuerlichen Landung am Flughafen von Madeira erledigten wir erst die Formalitäten im Hotel um den lauen Abend noch für einen Spaziergang in Funchal zu nutzen.

Ein erster Reisebericht von Reinhard Grabler und Emanuel Wagner:

Nach einer genussvollen Nacht bei angenehmem Klima ging es direkt zum Frühstück in den 2. Stock des Hotels. Zu unser aller Überraschung gab es ein Buffet mit unbegrenztem Zuschlag. Ein herrliches Gefühl gleich mal in der Früh ein richtig deftiges Spiegelei mit ein paar Würstchen und als Nachschlag ein paar frisch aus dem Garten gepflückte, tropische Früchte zu verzehren.

Madeira-HotelDanach begann für uns der Ernst der Reise: der erste Konferenztag war angebrochen. Nachdem wir uns im Konferenz‐Führer ein paar interessante Vorträge ausgesucht hatten, warfen wir uns in Schale und begaben uns in die “Höhle des Löwen”. Die Anfangsnervosität war sofort vorüber als wir feststellten dass wir die am schickesten gekleideten Personen bei der Konferenz waren. Nachdem wir uns überwunden hatten auch einen Konferenzraum zu betreten, wurden wir sofort von der Euphorie mitgerissen. Wilde Wortgefechte über Dinge, die für einen Durchschnittsbürger – und auch teils für uns ‐ unverständlich sind, weckten unser Interesse. Es dauerte nicht lange, bis wir voller Begeisterung die ersten vollständigen Sessions mithörten und auch mitschrieben.

Nach den ersten Vorträgen brauchten wir erst einmal eine Pause – welche wir ausgiebig im hoteleigenen Pool auslebten. Die Sonne kam sogar extra für uns heraus – und sorgte dabei für einen Sonnenbrand bei Kollegen Rene.

Danach ging es wieder fleißig zur Sache: Ein interessanter Vortrag folgte dem anderen. Ganz besonders interessant war der Keynote‐ Vortrag über Desktop‐Semantik.

Nach Feierabend um ca. 19:00 nutzten wir die Möglichkeiten des Wellnessbereichs des Hotels aus: Ein Besuch im Türkischen‐Bad gefolgt von der „Power‐Dusche“ war angesagt. Die Power‐Dusche stellte sich als äußerst interessant heraus. Es ist ungefähr so, als würde man sich in eine Waschstraße stellen, nur wird man danach nicht liebevoll abgetrocknet. Aber ich glaube jeder wollte schon mal wissen wie sich ein Waschstraßen‐Besuch anfühlt. Schon so spät und noch immer zehrten wir unsere Energie aus den übriggebliebenen Fettreserven des Frühstücks – es war endgültig Zeit für ein warmes Essen. Aus diesem Grund setzten wir uns nichtsahnend in die Pizzeria gleich gegenüber vom Hotel. Allerdings hatte diese den Haken, keine Pizzen zu verkaufen. Doch der nette Kellner empfahl uns die Pizzeria an der Küste – eine gute Empfehlung. Eine solch herrliche Pizza für diesen Preis kann sich blicken lassen. Und die nette Bedienung berechnete uns nicht mal die Oliven und das Willkommens‐Getränk, welches wir unaufgefordert bekommen hatten. Außerdem warnte er uns vor dem kommenden Regenschauer – und er hatte auch recht. Den ganzen Abend regnete es. Doch noch immer wirkte die drückende Hitze auf uns ein. Kurz danach waren wir schon am Zimmer und widmeten uns dem Verfassen der Berichte der Vorträge und der Erstellung dieses Blogeintrags. Es war ein anstrengender Tag und wir freuen uns schon darauf wieder Energie im Schlaf sammeln zu können – morgen wird es sicher nochmal etwas anstrengender.

Madeira-Funchal

FUNSET Science Projektwoche am Turnersee

Um die Diplomprojekte des Reifeprüfungsjahres im Rahmen von FUNSET Science so gut wie möglich zu starten, haben sich die teilnehmenden Schüler mit ihren Projektbetreuern seitens des TGM und den Forschen der TU Wien vom 14.9.-18.9. zu einer Projektklausur in das idyllische Kärnten zurück gezogen.

Dabei haben nicht nur die Teilnehmer am FUNSET-Science Projekt teilgenommen, sonder es haben sich  alle 5. JGG der Abteilung für Informationstechnologie beteiligt, in einer stressfreien Atmosphäre die Projekte dieses Schuljahres zu planen.

alle Teilnehmer der Projektwoche am Turnersee

alle Teilnehmer der Projektwoche am Turnersee

Insgesamt haben 72 Teilnehmer zu einer sehr arbeitsintensiven Woche beigetragen, welche aber auch genug Raum gelassen hat, einander besser kennenzulernen. Immerhin lud der See zum gemeinsamen Baden und der Sand zum Beachvolleaballspielen ein. Die Zeit wurde nicht nur für gemeinsame sportliche Aktivitäten genutzt, sondern auch für Teambuilding Seminare wurde gesorgt. So hat Kollege Bsc. Erhard List zahlreiche Aktivitäten aus dem Hut gezaubert, so dass aus unserem schon guten Team ein noch bessere wurde….  Die Schüler konnten sich dadurch ein besseres Bild von ihren neuen Projektpartnern machen und für die Projektbetreuer war es auch gut zu sehen, wie sich die Schüler mit den einzelnen Aufgaben innerhalb der Gruppe so gezeigt haben.

Teambuilding

Teambuilding

Das jedoch trotz allem viel gearbeitet wurde sollen nachfolgende Bilder der einzelnen Präsentationen bzw. der Gruppenarbeiten zeigen:

Betreuer und Schüler

Betreuer und Schüler

Präsentationen der Projektideen bzw. Schwerpunkte:

Präsentation über Agent-Negotiation

Präsentation über Agent-Negotiation

Zusammenfassen kann man sagen, dass diese 5 Tage sehr viel für das Projekt i.A., jedoch auch zwischenmenschlich Einiges gebracht haben. Die Schüler wissen nun z.B.: – Zitat: “dass Forscher auch Menschen sind” bzw. “Einige echt gut Gitarre spielen können” – wie nachfolgendes Bild von Dipl.-Ing. Wilfried  Lepuschitz zeigt, der für einen Konzertabend gesorgt hatte (Lob und Dank an dieser Stelle!).

Wilfried & Gitarre

Wilfried & Gitarre

Folgende Projektschwerpunkte erwarten uns dieses Jahr in FUNSET-Science um unsere hochgesteckten Ziele zu erreichen:

  • Decision Support Systems for Negotiation Agents
  • Mapping/Merging for Agent-Ontologies
  • Visual Editor for Agent-Controlled Pipe-Systems
  • Visualisaton for Process Automation
  • Agents for Batch-Systems
  • Agent-based Warehouse Visualisation

DI Mag. Gottfried Koppensteiner

Koordinator TU & TGM

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