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MY LIFE – MY STYLE – MY FUTURE-Blog

Design- und Web 2.0-Workshops

In einer neuen und inspirierend unkonventionellen Umgebung, nämlich im HUB Vienna in der Lindengasse 56 im 7. Bezirk (www.vienna.the-hub.net), besuchten am 04. und 05.05. bzw. am 10. und 11.05.2010 die SchülerInnen des BRG Marchettigasse und der AHS Rahlgasse Workshops zu nachhaltigem Design und zum Umgang mit neuen Medien (Web 2.0).

Der HUB ist ein Raum, in dem Menschen aus unterschiedlichen Feldern arbeiten, die mit ihrer Arbeit und ihren Projekten in sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Bereichen etwas bewegen und verändern wollen. Hier gibt es räumliche und infrastrukturelle Möglichkeiten für individuelles und kollektives Arbeiten, formelle und informelle Treffen, größere Veranstaltungen sowie Workshops – ein ideales Umfeld also für das Entwickeln kreativer und innovativer Ideen.

Die GrafikdesignerInnen Angie Rattay und Ulrich Einweg von NEONGREEN NETWORK – Verein zur Förderung umweltrelevanter Designprojekte (www.neongruen.net) leiteten die Workshops zu nachhaltigem Design, an dem jeweils die Hälfte der Klasse teilnahm. Das NEONGREEN NETWORK möchte Nachhaltigkeitsthemen mit Design verbinden, legt derzeit seinen Arbeitsfokus auf Design für Jugendliche und organisiert die sogenannten „Erdgespräche“, zu denen bekannte Persönlichkeiten aus dem Nachhaltigkeitsbereich eingeladen werden. Für den Workshop zum Umgang mit neuen sozialen Medien konnte Mag. Hannes Offenbacher und Luca Hammer gewonnen werden. Hannes Offenbacher ist ein Jungunternehmer und arbeitet zur Nutzung von Web 2.0-Medien für nachhaltigkeitsrelevante Themen um diese auch für jüngere Zielgruppen attraktiver zu machen (mehrblick – Studio für Ideenarchitektur: www.mehrblick.at / www.bessergehtsimmer.at); Luca Hammer ist einer der meistgelesenen österreichischen Blogger (Blog  „Alltag Medienzukunft“: http://www.2-blog.net/), berät Unternehmen und ist Vortragender des Publizistikinstituts.

 

Die Bereiche Mode und soziale Medien haben meist einen relativ großen Stellenwert in jugendlichen  Lebenswelten. Durch die Erstellung von Blogs und T-Shirts konnten die Jugendlichen ihren eigenen Zugang zum Thema Nachhaltigkeit wählen und sich ihrer eigenen Symbole, Bilder und Sprache bedienen. In den Workshops erlernen sie das nötige Handwerkszeug um ihre Vorstellungen in Bezug auf Nachhaltigkeit umzusetzen. Dies ist dank des vollen kreativen Einsatzes der SchülerInnen auch gelungen: die T-Shirts mit unterschiedlichsten Motiven werden bereits gedruckt und im Web 2.0-Workshop wurden Blogs mit lifestyle-relevanten Themen erstellt.

Dieser kreative Outcome der Workshops wird im Rahmen der Abschlussveranstaltung am Donnerstag, den 17.6.2010 im HUB Vienna (Lindengasse 56) ab 18.00 von den SchülerInnen präsentiert. (siehe die Einladung oben)

 Am ersten Tag haben wir etwas über die Copyright-Bestimmungen von Fotos und die richtige Nutzung derselben erfahren. Vor allem über das System des „Creative Commons“. Das ist sehr praktisch, da man damit sehr einfach einer möglichen Urherberrechtsklage entziehen kann.“

Präsentation des Projekts „My Life – My Style –My Future“ auf der Wirtschaftsuniversität Wien

SchülerInnen des BRG Marchettigasse und des BRG Rahlgasse hatten am 4. Mai 2010 die Gelegenheit die Ergebnisse der „Selbsterforschung“ ihrer Lebensstile Studierenden der Wirtschaftsuniversität Wien zu präsentieren. Dies geschah im Rahmen der von Univ. Prof. Karl-Michael Brunner gehaltenen Lehrveranstaltung „Produkte und KonsumentInnen“, die sozialwissenschaftliche Konsumforschung mit Schwerpunkt auf den Bereich des nachhaltigen Konsums zum Thema hatte. Neben den SchülerInnen und Lehrkräften sowie den Studierenden des Seminars und Prof. Brunner waren das ÖIN-Projektteam und die Sparkling Science Programmleiterin Céline Loibl anwesend.

Ziel der Präsentation durch die SchülerInnen war es, die von ihnen erhobenen wissenschaftlichen Erkenntnisse auch innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft vorzustellen. Zur Vorbereitung erlernen die SchülerInnen in Rhetorikseminaren wichtige Präsentationstechniken.

Nach einer kurzen Darstellung des Ablaufs des Sparkling Science Projekts durch Projektleiterin Dr.in Anja Christanell waren die SchülerInnen am Zug. In sehr professioneller Art und Weise und mit Hilfe von Power Point präsentierten die SchülerInnen Anna Sternberg, Luka Bosse, Johanna Heit, Madita Tschögl und Hannah Offner der AHS Rahlgasse die Erhebungsmethode und die Ergebnisse der Studie wie die soziodemographischen Daten der befragten SchülerInnen, ihre Lebenseinstellungen, ihr Konsumverhalten und die verwendeten Kommunikationsmittel.

Ebenso gekonnt präsentierten daraufhin die SchülerInnen Valentin Lechner, Katarina Pavlovic, Kristina Videskovic und Daniel Rosenthal die Ergebnisse der Befragung im BRG Marchettigasse.

Yannik Körber, Nadi Hakim Ali und Aida Music stellten schließlich die Schulpartnerschaft des BRG Marchettigasse mit einem Gymnasium in Douala (Kamerun) vor. In diesem Rahmen wurden Fragebögen zu den Lebensstilen der Kameruner SchülerInnen erstellt und von der Geographielehrerin Mag. Ingeborg Mautner an die afrikanischen SchülerInnen übergeben. Im Austausch konnten die KamerunerInnen auch Fragen an die österreichischen SchülerInnen stellen. Die im Vergleich zu den Lebensstilen der österreichischen SchülerInnen kulturell teilweise sehr unterschiedlichen Einstellungen von Kameruner SchülerInnen stießen auch im Publikum auf großes Interesse.

„Trotz Anwesenheit einiger Studenten und großer Nervosität haben wir es geschafft, eine gute Präsentation zu halten“, so ein Schüler.

Kennenlernstunde der SchülerInnen der AHS Rahlgasse und der AHS Marchettigasse

Am 4.5.2010 lernten sich die SchülerInnen des BRG Marchettigasse und der AHS Rahlgasse erstmals kennen. Trainer Mag. Rudolf Pöhl organisierte im HUB Vienna eine Reihe von Kennenlernspiele.

Nach ersten Aufstellungsübungen und gegenseitigem Händeschütteln führten sich die SchülerInnen mit geschlossenen Augen durch den Raum und interviewten sich zu Lieblingsfächern sowie zu Dingen, die sie hassen und lieben. Die vom Trainer Rudolf Pöhl angeleiteten Kennenlernspiele wurden nach anfänglicher Skepsis von den meisten SchülerInnen mit viel Spass und Gelächter ausprobiert.

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