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Pionierprojekt: BIPOLAR-Blog

Erlebnisschule Mödling – Gletscherwoche Sonnblick, Rückreise

Nach dem Frühstück, um 8:30, stiegen wir in Herrman´s Auto, das uns nach einer spektakulären Fahrt zum Nationalparkmuseum „König der Lüfte“ brachte. Im Museum gab es einige Kurzfilme und eine Menge Informationen über Adler und Geier. Nach der Ausstellung ging es mit em Zug wieder zurück nach Wien…

Erlebnisschule Mödling – Gletscherwoche Sonnblick, Goldbergkees 2

Am Donnerstag machten wir uns auf den Weg zum Gletscher (eine Gruppe schon zum zweiten mal).  christine Kroisleitner erklärte uns die Tafeln des Gletscherlehrweges). Am Goldbergkees machten wir Untersuchungen. Wir maßen die Dichte des Schnees, indem wir einen zwanzig cm langen Zylinder in den Schnee steckten und wieder heraus holten. Dann hingen wir sie mitsamt dem Schnee an eine Federwaage. Wir verglichen die Temperatur des Schnees in der Sonne und im Schatten. Der Schnee im Schatten maß 3°C, der in der Sonne sogar 13°C! Zum Schluss bohrten wir mit einem Dampfbohrer ein Loch -  5 Meter in die Tiefe. Damit maß man, wie sehr sich der Gletscher verändert hatte. Wir wussten nun sehr viel mehr, und machen uns auf den Rückweg zur Schutzhütte Neubau. Dort machten wir eine Pause, weil wir erschöpft waren und wir noch an dem Tag abstiegen mussten. Wir spielten lustige Kartenspiele, doch dann ging es talabwärts zum “Kolm-Saigurn“ – Haus und seinem Hüttenwirt Hermann. Die Schnellsten brauchten für den Abstieg nur eine halbe Stunde. Wir gingen an dem wunderschönen Barbarawasserfall vorbei und bewunderten die Fauna und Flora des Nationalparks Hohe Tauern. Unten angekommen, waren wir froh abgestiegen zu sein, denn das Wetter verschlechterte sich zunehmend.

Erlebnisschule Mödling – Gletscherwoche Sonnblick, Goldbergkees 1

Am Mittwoch stiegen wir vom Naturfreundehaus „Kolm Saigurn“ zum Naturfreundehaus „Neubau“ auf. Um 7:30 standen wir auf. Dann haben wir gefrühstückt. Danach haben wir unsere Sachen in die Rucksäcke gepackt. Um 9:00 Uhr waren wir alle draußen. Einige von uns trugen die dafür vorgesehenen Sachen zur Materialseilbahn. Um 9:30 gingen wir los. Um 12:00 kamen wir oben – beim Schutzhaus Neubau -  an. Dort haben wir ein köstliches Mittagessen bekommen. Anschließend teilten wir uns in zwei Gruppen ein: Eine ging den Gletscherlehrweg zum Goldbergkees, die andere ging zum Knappenhaus. Der Weg zum Gletscher dauerte zweieinhalb Stunden. Dort haben wir mit GPS kartiert. Wir sind mit GPS die Gletschergrenze abgegangen und haben die Punkte in einer Karte eingezeichnet und gleichzeitig haben wir uns den Gletscher angeschaut. Dann sind wir etwa eine Stunde zurückgegangen. Und die Gruppe vom Knappenhaus hat uns berichtet, dass der Weg zum Goldbergbau sehr lustig war.

Erlebnisschule Mödling – Gletscherwoche Sonnblick, Urwald

Am Dienstag gingen wir mit dem Ranger, Hans, dem die Frauen vertrauen durch den kalten, nassen Schnee um naturbelassenen Urwald. Alle 10 Minuten blieben wir stehen und hörten uns einige interessante Informationen von Hans, dem Ranger, dem die Frauen vertrauen, an. Ünglücklicherweiße war Hans, der Ranger, dem die Frauen vertrauen, der Meinung, dass Menschen nicht zum Sitzen geschaffen sind deshalb waren wir gezwungen, bei diesen Informationen stehen zu bleiben. Einige von uns hatten das Glück, drei Weißkopfgeier zu sehen. Nach den wunderschönen drei Stunden kamen wir durchnässt, müde und hungrig bei dem Naturfreundehaus „Kolm Saigurn“ an. Als wir unseren Hunger gestillt hatten, erzählte uns Hans, der Ranger, dem die Frauen vertrauen, noch einiges über die faszinierenden „Könige der Lüfte“. Im Großen und Ganzen war der Tag sehr anstrengend aber belehrte uns.

Erlebnisschule Mödling – Gletscherwoche Sonnblick, Anreise

 

Am Montag den 15. September 2008 machten wir uns auf den Weg zu dem Gletscher „Goldbergkee´s“. Wir trafen uns um 7:30 am Bahnhof Mödling. In Meidling stiegen wir in die U- Bahn, die uns zum Westbahnhof brachte. Um 8:30 fuhr unser Zug dann nach Salzburg Hbf ab. Dort angekommen ging es mit dem Regionalzug nach Taxenbach weiter. Eine Stunde später stiegen wir in den Bus, der uns zum Bodenhaus brachte, und von dort ging es gleich mit dem Anschlussbus weiter zu unserem ersten Ziel: Naturfreundehaus „Kolm Saigurn“.

 

 

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