Blog · Sparkling Science

Sparkling Science

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Einige der Projekte von Sparkling Science führen über ein Blog ein öffentliches Tagebuch. So kann der Leser ganz einfach am laufenden Prozess teilhaben.

Referent der Druckerei Janetschek zu Gast in der HAK Ungargasse

Manfred Ergott von der Druckerei Janetschek wurde als Referent von der Ökogruppe der HAK Ungargasse in die Klasse eingeladen. Neben Einblicke in die Unternehmensstruktur und Druckerzeugnissen erklärte Manfred Ergott den SchülerInnen die  Qualitätsanforderungen des Unternehmens. Dabei wird der Fokus auf nachhaltiges Wirtschaften in Einklang mit der Umwelt gelegt. Er berichtete über den Einsatz von Recycling- versus Frischfaserpapier, die Herstellung der unterschiedlichen Papiersorten und die verschiedenen Gütelabels und Zertifikate, welche gewährleisten sollen, dass illegale Abholzung des Regenwaldes verhindert wird.

Die SchülerInnen zeigten sich sehr interessiert und stellten viele Fragen, die Herr Ergott gerne beantwortete. Nachgefragt wurde vor allem über den Erwerb und Einsatz des FSC Zertifikats der Waldwirtschaft, welches ökologische und faire Rahmenbedingungen in dieser Branche sicherstellen soll. Herr Ergott ging nicht nur auf Chancen, sondern auch allgemein auf Risiken, wie z.B. dem inflationären Umgang mit Labels, ein. Außerdem versuchte er den SchülerInnen die Auswirkungen weltwirtschaftlicher Zusammenhänge aufzuzeigen, wobei er vor allem den Druck von China betonte, welcher den Preiskampf regionaler Papierherstellung erschwert.

Anhand des Beispiels einer frisch gedruckten CD-Hülle aus Papier veranschaulichte er den SchülerInnen die energieeffizienten Vorteile  von Papier- gegenüber Plastikverpackungen.

Auch aus diesem Vortrag entsteht eine Kooperation des Unternehmens einer Kleingruppe aus SchülerInnen, die sich mit dem Beleuchtungskonzept und anderen Energiefragen am Standort der Druckerei Janetschek auseinandersetzt.

Referent Robert Rogner jun. zu Besuch in der HAK Ungargasse

Robert Rogner jun. präsentierte den SchülerInnen der Ökogruppe der  HAK Ungargasse das Nachhaltigkeitsprogramm der Therme Bad Blumau und gab Einblicke in deren Entstehungsgeschichte und die nachhaltige Energienutzung des Thermalwassers zur Aufbereitung der Heizanlange. Weiters zeigte er in seinem lebendigen und überzeugenden Vortrag, wie man ein Unternehmen in Einklang mit Natur und Mensch führen kann. Nicht nur bei der Energienutzung, auch beim Personal und den Lebensmitteln, die in der Therme angeboten werden, wird auf nachhaltigen Umgang und Beschaffung geachtet. Interessant fanden die SchülerInnen auch die Zusammenarbeit der Therme mit VertreterInnen aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft.

Ein tolles Resultat aus diesem Vortrag ist die Kooperation der Therme Bad Blumau mit einer Kleingruppe von SchülerInnen, welche für ihre Maturaarbeit über Fragebögen zum Bekanntheitsgrad der Therme Bad Blumau und zur MitarbeiterInnenzufriedenheit eine Nachhaltigkeitsanalyse des Unternehmen durchführen dürfen.

Projekttage Rahlgasse

Während der Projekttage in der AHS Rahlgasse am 31.1., 02.2. und 03.02.2011 fanden folgende Aktivitäten statt:

  • Besuch des Null-Energie-Bilanz Hotels „Hotel Stadthalle“
  • Exkursion zum Wien Energie Haus
  • Vorbereiten eines  Ausstellungssettings für klassenübergreifende Projektpräsentationen in der Schule

Für die Projektpräsentationen in der Schule teilten sich die SchülerInnen in Gruppen auf und erarbeiteten ein Ausstellungssetting zu folgenden Themen:  Energieberatung, Wien Energie Haus, Hotel Stadthalle, Projekt ABLE Youth.

Am Ausstellungstag wurden diese Inhalte den SchülerInnen der gesamten Schule vorgestellt. Dabei wurden Plakate, selbst gedrehte Filme und andere grafische Darbietungen geboten.

Ausstellungstag in der Klasse mit Infobroschüren aus dem Wien Energie Haus

Besuch im Null-Energie-Bilanz Hotel Stadthalle in Wien

01.12.2011 Vorträge Fichtnergasse

Vorträge von Anne Kasper-Giebl und Nicole Jankowski in der Fichtnergasse

Auf Salamandersuche mit der VS Annaberg


Am Freitag, den 11.11.11, waren wir (Ana, Robert, Julia & Magdi) mit der 3. Klasse der VS Annaberg und der Lehrerin Heidi Buchegger rund um Annaberg auf Salamandersuche unterwegs. Viele der Kinder hatten unter dem Jahr öfters Feuersalamander gesichtet. Wir wanderten auf der Sonnenseite entlang eines kleinen Baches hinauf und Lukas zeigte uns, wo er ganz in der Nähe seines Hauses schon oft eine Salamanderfamilie und auch Larven beobachtet hatte. Lukas bekam auch gleich den Auftrag, in der nächsten Salamandersaison ein Larvenmonitoring durchzuführen. Danach gings weiter den Berg hinauf durch einen wunderschönen Buchenmischwald. Auch dort fließt ein kleines Bächlein durch den Wald und beim richtigen, nassen Wetter wimmelt es dort sicher nur so von Feuersalamandern.

Dann besuchten wir noch einen Schüler bei ihm zuhause, denn er hatte öfters schon direkt vor der Haustüre Feuersalamander gefunden. Dort sind die Salamander schon vor dem Hausbau gewesen und anscheinend ist es ihnen ziemlich egal, dass da jetzt ein Haus steht, weil sie immer noch regelmäßig auftauchen. Solche “Haussalamander” würden wir auch gerne haben! :-)

Auf dem Weg zurück zur Schule wurden die Kinder dann doch noch fündig: auf einer kleinen Straße mitten im Ort klebte ein platter, schon länger überfahrener Feuersalamander. Leider nicht so, wie man Salamander gerne sieht, aber immerhin doch wieder ein Beweis dafür, dass es in Annaberg sehr viele Feuersalamander gibt.

Nach einem gemütlichen Mittagessen machten wir uns noch auf den Weg zum Lammertaler Urwald, wo die ältesten und höchsten Bäume Österreichs stehen. Wir wanderten durch einen wunderschönen, naturbelassenen, gesunden Mischwald und versuchten vergeblich, bis in die Kronen der Baumriesen hinaufzublicken. Dieser Wald ist etwas ganz besonderes und leider etwas sehr seltenes geworden. Es gibt nichts schöneres als einen gesunden Mischwald und daher ist es umso unverständlicher, dass jahrzehntelang die Wälder nur mit Nadelbäumen aufgeforstet wurden und immer noch viele Laubwälder abgeholzt werden. Mittlerweile sind wir bei einem Laubwaldbestand von weniger als 4% angelangt, was für viele Arten, die solche Wälder unbedingt zum Leben brauchen, nichts anderes als das Todesurteil bedeutet. Die Gegend rund um Annaberg ist ein Beispiel dafür, dass es auch in gebirgigen Lagen noch gesunden Laubmischwald gibt und was gibt es schöneres, als im Herbst auf den rot-gelb-orange-grün gefärbten Wald zu blicken?!

Wir genossen schließlich noch den Sonnenuntergang über dem Lammertal und wir freuen uns schon auf die nächste Wanderung mit der 3. Klasse der VS Annaberg, denn im Frühling bei Regenwetter werden wir sicher einige Feuersalamander finden! Vielen Dank an Heidi und die VS Annaberg, wir haben den Tag im Lammertal sehr genossen und konnten viele neue Erfahrungen sammeln! :-)

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