Facts & Figures zum Programm

Facts & Figures der bisher geförderten Projekte

Wie hoch ist das Programm dotiert und wie lange wird es laufen?

  • Der strategische Planungshorizont des Programms ist auf zehn Jahre (2007 bis 2017) ausgelegt.
  • Sparkling Science ist mit einem Jahresbudget von drei Millionen Euro dotiert.

Wie viele Kooperationen gibt es bereits? *

Aus der Vorbereitungsphase des Programms und den bisherigen vier Ausschreibungen in den Jahren 2007, 2009, 2010 und 2012 sind insgesamt 209 Projekte (155 Forschungsprojekte und 54 Schulforschungsprojekte) hervorgegangen, wobei 168 Projekte (115 Forschungsprojekte und 53 Schulforschungsprojekte) bereits erfolgreich zu Ende geführt wurden.

Die Laufzeiten der längsten Projekte reichen bereits bis September 2016.

Sparkling Science Sparkling Science Sparkling Science

Können Jugendliche wirklich in allen Forschungsprojekten mitarbeiten?

Nein. Voraussetzung für produktive Zusammenarbeit – und damit Bedingung für die Förderung eines Projektes – ist in jedem Fall, dass beide Seiten im Sinne eines Win-Win-Modells inhaltlichen Gewinn aus der Kooperation ziehen. Das Programm Sparkling Science fördert ausschließlich Projekte, in welchen die Einbindung von Schülerinnen und Schülern einen nachvollziehbaren Erkenntnismehrwert produziert – z.B. in Gestalt besonderer altersspezifischer Kompetenzen, erweiterter Feldzugänge oder zusätzlicher Zeitressourcen.

Wie umfangreich sind die Projekte im Programm „Sparkling Science“?

Je nach wissenschaftlicher Komplexität haben die Projekte des Programms sehr unterschiedliche Größenordnungen. Der Projektumfang reicht von großen Forschungsvorhaben mit einem Volumen von bis zu € 187.000,- bis hin zu sehr viel kleineren und weniger komplexen Schulforschungsprojekten, die von 2007 bis 2011 ebenfalls gefördert wurden. Große Forschungsvorhaben werden mit bis zu € 170.000,- unterstützt. Wenn Mädchen/Frauen speziell gefördert werden bzw. genderrelevante Aspekte im Zentrum des Forschungsinteresses stehen, kann diese Summe um bis zu 10% überschritten werden.

Die 30 besten Einreichungen der kleineren Schulforschungsprojekte wurden jährlich mit bis zu € 5.000,- Forschungsprämien ausgezeichnet. Diese Schulforschungsprojekte waren immer in Zusammenarbeit mit „echten“ laufenden Forschungsvorhaben, die großteils unabhängig von Sparkling Science finanziert wurden, durchzuführen.

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Wie könnte so ein zukünftiges Projekt konkret aussehen?

Migrationsforscher/innen der Universität Wien und der Akademie der Wissenschaften könnten zum Beispiel gemeinsam mit 23 Schulen aus allen Wiener Bezirken ein Projekt zum Thema interkulturelles Lernen in Schulklassen entwickeln. Schülerinnen und Schüler der beteiligten Schulen würden im Rahmen von Projektunterricht und Fachbereichsarbeiten und unter Anleitung der Wissenschafter/innen eine Vielzahl kleiner sozialwissenschaftlicher Fallstudien durchführen und vergleichend auswerten.

Die Ergebnisse der Auswertung könnten sie sowohl an ihren eigenen als auch an anderen Schulen präsentieren, gemeinsame Tagungsauftritte und Medienarbeit mit den Wissenschafter/innen würden die Öffentlichkeitswirkung der Forschung maßgeblich unterstützen. Über die Lehrer/innen und die Eltern der beteiligten Jugendlichen würden die Forschungsergebnisse an Zielgruppen vermittelt werden, die ohne Kooperationen mit den Schulen unerreichbar wären. Die Erfahrung hat vielfach gezeigt: Medien berichten ausgesprochen gerne über Forschungsaktivitäten in denen Jugendliche mitwirken. Wissenschaft präsentiert sich in solchen Projekten besonders fassbar, anschaulich und sympathisch.

Dies als Beispiel für ein sozialwissenschaftlich orientiertes Kooperationsprojekt. Willkommen sind aber ausdrücklich Projekte aus allen Wissenschaftsfeldern – vor allem auch aus den Natur- und Technikwissenschaften.

Wie können Lehrer/innen entlohnt werden?

Lehrer/innen können im Rahmen des Sparkling Science-Projektes bei zusätzlichem Zeitaufwand (Wochenende, Abend, Ferien etc.) – d.h. bei anfallenden Zeiten außerhalb der Unterrichtszeit – mit Hilfe eines Werkvertrages entlohnt werden.

Bildung gehört ins BMBF – warum engagiert sich das BMWFW?

Das Programm Sparkling Science ist ein Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und wird vom BMWFW geleitet. Es wird aber in engster Zusammenarbeit mit dem BMBF (ehemaliges BMUKK) durchgeführt, da die Schnittstelle zwischen Schulsystem und Universität nur durch gemeinsame Anstrengung beider Ressorts und gut akkordierte Fördermaßnahmen verbessert werden kann.

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* Stand: Februar 2014