Facts & Figures zum Programm
Wie hoch ist das Programm dotiert und wie lange wird es laufen?
- Der strategische Planungshorizont des Programms ist auf 10 Jahre (2007 bis 2017) ausgelegt.
- Vorgesehen ist die jährliche Dotierung des Programms mit rund 3 Mio Euro.
Wie viele Kooperationen gibt es bereits?
Aus der Vorbereitungsphase des Programms und den ersten beiden Ausschreibungen in den Jahren 2007 und 2009 sind insgesamt 107 Projekte (67 Forschungsprojekte und 40 Schulforschungsprojekte) hervorgegangen, wobei 52 Projekte (19 Forschungsprojekte und 32 Schulforschungsprojekte) bereits erfolgreich zu Ende geführt.
Mit Abschluss der dritten Ausschreibung des Jahres 2010 starten im Laufe des Herbstes 45 weitere Forschungsprojekte und 14 Schulforschungsprojekte, wobei die Laufzeiten der längsten Projekte bereits bis März 2013 reichen.
Können Jugendliche wirklich in allen Forschungsprojekten mitarbeiten?
Nein. Voraussetzung für produktive Zusammenarbeit – und damit Bedingung für die Förderung eines Projektes - ist in jedem Fall, dass beide Seiten im Sinne eines Win-Win-Modelles inhaltlichen Gewinn aus der Kooperation ziehen. Das Programm Sparkling Science propagiert nicht die Einführung von ForschungsBildungsKooperationen als verpflichtendes Element für thematisch oder methodisch ungeeignete Forschungsvorhaben.
Facts & Figures
Pionierprojekte, 1. und 2. Ausschreibung
Wie umfangreich sind die Projekte im Programm „Sparkling Science“?
Je nach wissenschaftlicher Komplexität haben die Projekte des Programms sehr unterschiedliche Größenordnungen. Der Projektumfang reicht von großen Forschungsvorhaben mit einem Volumen von bis zu 187.000,- Euro bis hin zu sehr viel kleinen und weniger komplexen Schulprojekten. Auch diese kleinen Schulprojekte sind jedoch in Zusammenarbeit mit ‚echten’ laufenden Forschungsvorhaben durchzuführen, die 15 Besten dieser Projekte werden mit Forschungsprämien von bis zu 5.000,- Euro unterstützt.
Copyright Martin Posset
Wie könnte so ein zukünftiges Projekt konkret aussehen?
MigrationsforscherInnen der Universität Wien und der Akademie der Wissenschaften könnten zum Beispiel gemeinsam mit 23 Schulen aus allen Wiener Bezirken ein Projekt zum Thema interkulturelles Lernen in Schulklassen entwickeln. Schülerinnen und Schüler der beteiligten Schulen würden im Rahmen von Projektunterricht und Fachbereichsarbeiten und unter Anleitung der WissenschaftlerInnen eine Vielzahl kleiner sozialwissenschaftlicher Fallstudien durchführen und vergleichend auswerten.
Die Ergebnisse der Auswertung könnten sie sowohl an ihren eigenen als auch an anderen Schulen präsentieren, gemeinsame Tagungsauftritte und Medienarbeit mit den WissenschaftlerInnen würden die Öffentlichkeitswirkung der Forschung maßgeblich unterstützen. Über die LehrerInnen und die Eltern der beteiligten Jugendlichen würden die Forschungsergebnisse an Zielgruppen vermittelt, die ohne Kooperationen mit den Schulen unererreichbar wären. Die Erfahrung hat vielfach gezeigt: Medien berichten ausgesprochen gerne über Forschungsaktivitäten in denen Jugendliche mitwirken: Wissenschaft präsentiert sich in solchen Projekten besonders fassbar, anschaulich und sympathisch.
Dies als Beispiel für ein sozialwissenschaftlich orientiertes Kooperationsprojekt. Willkommen sind aber ausdrücklich Projekte aus allen Wissenschaftsfeldern – vor allem auch aus den Natur - und Technikwissenschaften.
Wie können LehrerInnen entlohnt werden?
LehrerInnen können im Rahmen des Sparkling Science-Projektes bei zusätzlichem Zeitaufwand (Wochenende, Abend, Ferien, etc.) – d.h. bei anfallenden Zeiten außerhalb der Unterrichtszeit – mit Hilfe eines Werkvertrages entlohnt werden.
Bildung gehört ins BMUKK – warum engagiert sich das BMWF?
Das Programm Sparkling Science ist ein Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und wird vom BMWF geleitet. Es wird aber in engster Zusammenarbeit mit dem BMUKK durchgeführt da die Schnittstelle zwischen Schulsystem und Universität nur durch gemeinsame Anstrengung beider Ressorts und gut akkordierte Fördermaßnahmen verbessert werden kann.

