PowerStreams

Die Selbstreinigungskraft von Fließgewässern unter dem Druck zunehmender Nährstoffbelastung

Interesse am Mitforschen? Dieses Projekt nimmt am Citizen Science Award 2017 teil. Nähere Informationen finden Sie unter www.zentrumfuercitizenscience.at/de/p/wasser-schafft-2.


Im Projekt PowerStreams wird die Wirkung von Nährstoffbelastungen und Gewässerregulierungen auf die Effizienz und die Nachhaltigkeit der Selbstreinigungskapazität von Bächen untersucht. Das Ziel ist es, die wechselseitige Wirkung der menschlichen Einflüsse auf den Stoffhaushalt von Fließgewässern zu quantifizieren, um Handlungsmöglichkeiten für das Management von Fließgewässern zu identifizieren.

Gemeinsam mit Jugendlichen messen wir experimentell die Aufnahme von gelöstem Stickstoff und organischem Kohlenstoff in wenig bis massiv belasteten naturnahen und regulierten Gewässerstrecken. Gleichzeitig bestimmen wir die Produktion von Treibhausgasen in den Gewässern. In Laborversuchen testen Schüler/innen im Rahmen ihrer vorwissenschaftlichen Arbeiten das Potential von Sedimenten für eine Aufnahme oder Abgabe von Nährstoffen und Treibhausgasen unter unterschiedlichen Umweltbedingungen. Mittels eines Langzeitversuches wird geklärt, wie sich Einträge von organischem Kohlenstoff über längere Zeiträume auf den Stoffhaushalt der Gewässer und die Wasserqualität auswirken. Für langfristige Kooperationen mit den Schulen werden ein Kooperationsmodell zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen von Forschungswochen und gemeinsam betreuten vorwissenschaftlichen Arbeiten entwickelt.*

Dieses Projekt ist ein Young Citizen Science-Pilotprojekt.

Im Rahmen des zusätzlichen Citizen Science-Bausteins „Wasser schafft“ sammeln Bürgerinnen und Bürger nach vorgefertigtem Protokoll Wasserqualitätsdaten, die für die weitere wissenschaftliche Auswertung und Veröffentlichung zur Verfügung gestellt werden. Nähere Informationen unter www.youngscience.at/wasserSchafft

* Text: Projektleitung