FIT statt FETT

Kooperative Entwicklung und Durchführung eines Projektes zur Erhebung des Gesundheitsstatus und zur Förderung des Gesundheitsbewusstseins im Rahmen einer Interventionsstudie von und mit SchülerInnen der Oberstufe eines Wiener Gymnasiums

Sowohl von schulischer als auch von wissenschaftlicher Seite ist das Thema Gesundheit und Gesundheitsförderung von Jugendlichen ein wichtiges Thema, das nicht nur gesundheits- und gesellschaftspolitische Relevanz hat, sondern auch ein gesundheitliches Umdenken von Jugendlichen bewirken kann.

Im vorliegenden 2-jährigen Projekt sollen die Gesundheit und das Gesundheitsbewusstsein von SchülerInnen der Oberstufe als auch deren Zugang zur Medizin und den Naturwissenschaften gefördert werden. Zentraler Punkt in diesem Projekt sind schulbasierte Maßnahmen, die unter wissenschaftlicher Anleitung von SchülerInnen erarbeitet werden.

SchülerInnen der 7. und 8. Klasse (StudiendesignerInnen, MentorInnen) eines Wiener Gymnasiums erarbeiten für jüngere MitschülerInnen der 5. und 6. Klassen eine Querschnittsstudie zur Erfassung des Ist-Zustands bezüglich Metabolik, körperlicher Fitness und Koordination, Ernährung und Genussmittel. Auf den Ergebnissen und Erfahrungen der Querschnittsstudie aufbauend werden die SchülerInnen eine randomisierte und kontrollierte Interventionsstudie entwickeln. Die SchülerInnen der 5. und 6. Klasse werden entweder einer Interventionsgruppe (multivariate Intervention über körperliche Fitness, gesunde Ernährung, Vermeidung von Alkohol und Nikotin, etc.) oder einer Kontrollgruppe (keine gezielte Intervention, nur Information) zugeteilt. Bei Projektende werden die erhobenen Parameter (Anthropometrie, Blutanalyse, Endothelfunktion, sportmotorischer Test, Gesundheitsbewusstsein, Ausmaß körperlicher Aktivität) von den SchülerInnen und WissenschaftlerInnen gemeinsam vergleichend ausgewertet.

Begleitend dazu soll das Projekt in der Schule und im Elternverein vorgestellt und beworben werden, um jüngere SchülerInnen an der Problematik Gesundheit und Lifestyle Modifikation zu interessieren. Die Ergebnisse des Projekts werden durch Vertreter der Schule und durch die WissenschaftlerInnen öffentlich präsentiert und auf Fachkongressen diskutiert.

Text: Projektleitung