„Leblos heißt nicht mundtot“ – Wissenschaft an der Mauer

Wissenschaftliche Dokumentation (Schadenskartierung) der äußeren Umfassungsmauer der mittelalterlichen Wasserburg Schönwerth in Volders

Das mit Schüler/innen der Hauptschule Volders in Zusammenarbeit mit dem Institut für Archäologien, Fachbereich Ur- und Frühgeschichte sowie Mittelalter- und Neuzeitarchäologie der Universität Innsbruck eingereichte Projekt hatte folgende Ziele:

Die Schüler/innen arbeiteten an Bildrecherche, der digitalen Dokumentation von Schadensbildern an alten Mauern, erhielten eine Einführung in alte Handwerkstechniken, in die Grundlagen der Vermessung und erlernten Genauigkeit wissenschaftlicher Arbeit. Ein archäologischer Survey ergänzte das Programm.

Das Ergebnis war eine Schadenskartierung der Umfassungsmauer einer mittelalterlichen Wasserburg, die eine Reihe von Informationen (wie relative Bauabfolge und Reparaturphasen) enthält. Dies alles diente als Grundlage für ein umfassendes Restaurierungsprogramm.

In Zeiten, in denen die junge Uni boomt, bot sich hier ein phantastisches Übungsfeld für Dozent/innen und Student/innen im Umgang mit Schüler/innen, um wissenschaftliche Inhalte altersgerecht aufzubereiten und zu vermitteln.

Mit der Arbeit an dem Objekt sollte auch eine persönliche Bindung zu einem Teil der engeren Heimat entstehen, jede/r Schüler/in übernahm praktisch eine Verantwortungsaktie für alte Bausubstanz.

Text: Projektleitung

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen.