Sparkling Science ist ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (ehemaliges BMWF), das seit 2007 einen unkonventionellen und in Europa einzigartigen Weg der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung beschreitet.

Die Besonderheit des Programms: In mittlerweile insgesamt 211* geförderten Projekten (168 sind bereits abgeschlossen) arbeiteten und arbeiten Wissenschafter/innen Seite an Seite mit Jugendlichen an aktuellen Forschungsfragen.

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In den 157 großen Forschungsprojekten (115 sind bereits abgeschlossen) übernehmen die jungen Kolleg/innen aktiv Teilbereiche der Forschung und bearbeiten diese eigenständig. Sie bringen als Juniorkolleg/innen wichtige Anregungen in den Forschungsansatz ein, wirken an der Konzeption und Durchführung von Untersuchungen mit, machen Befragungen, erheben Daten, interpretieren diese gemeinsam mit den Wissenschafter/innen und stellen die Ergebnisse an Schulen, an Universitäten und sogar bei wissenschaftlichen Tagungen vor.

Die Förderschiene ist thematisch offen. Geforscht wird an aktuellen Forschungsfragen aus den unterschiedlichsten Themenfeldern: von Mechatronik über Molekularbiologie bis Migrationsforschung, von Akustik über Biometrik bis zur Literaturwissenschaft.

Im Rahmen einer zweiten Förderschiene des Programms Sparkling Science prämierte das BMWFW von 2007-2011 kleinere – in diesem Fall von Schulen eingereichte und geleitete – „Schulforschungsprojekte“. Auch in diesen Projekten arbeiteten Schüler/innen eng mit Wissenschafter/innen zusammen und unterstützten deren Forschungsarbeiten, wobei diese jedoch unabhängig von Sparkling Science über andere nationale und internationale Forschungsprogramme finanziert wurden. Auch diese Förderschiene war thematisch offen.

* Stand: Februar 2014

Die Kombination hochwertiger Forschung mit Nachwuchsförderung bereits an der Schnittstelle zwischen Schule und Universität erweist sich als außerordentlich erfolgreiches Win-Win-Modell, das Barrieren abbaut und aus dem bleibende institutionelle Partnerschaften entstehen.

Umfassende Informationen zu den österreichischen Maßnahmen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Schule finden Sie unter www.youngscience.at.