Empfehlungen zur Zusammenarbeit

Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern bzw. ggf. weiteren Citizen Scientists

Für die Kommunikation muss erfahrungsgemäß viel Zeit eingeplant werden. Je mehr, desto besser. Es wird empfohlen, vor Projektstart einen ausführlichen Kommunikationsplan für den Informationsaustausch zwischen Forschenden, Schulen und ggf. weiteren Citizen Scientists zu erstellen.

Wie soll von schulischer Seite mit Noten umgegangen werden?

Wenn ganze Klassen an einem Projekt teilnehmen, kann die Projektarbeit auch Teil der Note sein. Bei kleineren Projektteams, die sich freiwillig zur Mitarbeit melden, sollte mit Notendruck vorsichtig umgegangen werden, da dies in der Regel die Begeisterung hemmt. Allerdings sollte auch bei kleinen Schülerinnen- und Schüler-Teams nicht vergessen werden, deren Leistung zu würdigen.

Zusammenarbeit mit ganzen Klassen

Projektteams empfehlen bei der Zusammenarbeit mit ganzen Klassen, die gemeinsamen Aktivitäten eher geblockt zu gestalten. Dieselbe Klasse sollte zudem nicht länger als ein Jahr in ein Projekt involviert sein.

Freiraum für Schülerinnen und Schüler

Erfahrungen zeigten, dass Schülerinnen und Schüler Freiraum benötigen. Darüber hinaus erwarten sie Mitwirkung in „echter“ Forschung. Es empfiehlt sich, mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam ein konkretes Produkt zu entwickeln, das sie eventuell auch selbst präsentieren können.


Weitere Hinweise zur Zusammenarbeit zwischen Schulen und Wissenschaft finden Sie in der neuen Broschüre des OeAD-Zentrums für Citizen Science, einem Projekt der vom Zentrum geleiteten Arbeitsgruppe „Citizen Science an und mit Schulen“ des Citizen Science Network Austria.