Zusammenarbeit mit Schulen

Was ist ein Letter of Interest (LOI)?

Der LOI ist die Absichtserklärung der Schule, am Projekt mitzuwirken. In diesem soll in ein paar Sätzen das Interesse an der Mitarbeit dargelegt werden. Der LOI muss den Titel des eingereichten Projektes beinhalten. Formal sind außerdem Datum, Stempel und die Unterschrift der Schulleitung sowie der (voraussichtlich) hauptverantwortlich beteiligten Lehrperson(en) notwendig. Zu den LOIs gibt es keine Vorlage. 

Wie müssen die LOIs übermittelt werden?

Die LOIs müssen im Zuge des Einreichverfahrens digital eingereicht werden. Sie werden an die Gutachterinnen und Gutachter weitergeleitet. Je aussagekräftiger diese sind, desto klarer kann daher die Zusammenarbeit mit der Schule beurteilt werden.

Gibt es eine Liste mit sämtlichen bisher beteiligten Einrichtungen und Schulen?

Ja, eine Liste der beteiligten Einrichtungen und Schulen, sowie von sämtlichen bisher geförderten Forschungsprojekten ist hier zu finden.

Darf die Forschungseinrichtung mit allen Schultypen, mit privaten als auch öffentlichen Schulen, zusammenarbeiten?

Ja, die Forschungseinrichtung darf mit allen Schultypen, privaten und öffentlichen Schulen, kooperieren. Ausdrücklich erwünscht ist die Zusammenarbeit mit ausländischen Schulen. Mindestens eine Schule muss jedoch aus Österreich sein.

Kann eine Schule an mehreren Projekten teilnehmen?

Ja, es gibt in dieser Hinsicht keinerlei Begrenzung. Hier gilt wieder, dass man bedenken muss, dass im Falle der Förderung aller eingereichten Projekte auch die notwendigen Personalressourcen vorhanden sein müssen.

Wie sind die im Antrag darzustellenden Langfristkooperationen mit den Schulen (siehe Sonderrichtlinie Punkt 5.1) zu verstehen und wieviel Aufwand ist damit verbunden?

Die darzustellenden Langfristkooperationen sollen mit möglichst geringem Aufwand und ohne finanzielle Mittel zumindest 2 Jahre über die Laufzeit der geförderten Projekte hinaus weitergeführt werden können.
Beispiel: Die wissenschaftliche Einrichtung verpflichtet sich, der Schule regelmäßig Themen für vorwissenschaftliche Arbeiten inkl. Literaturtipps und Links zur Verfügung zu stellen oder Forschende besuchen Schulen beispielsweise im Rahmen eines Tags der offenen Tür oder eines Workshops. Vielleicht können innerhalb der Jahre auch kleine Projekte gemeinsam durchgeführt werden. 

Gibt es eine Mindestanzahl an Schulen/Klassen/Schülerinnen und Schülern, die in das Projekt mit eingebunden werden müssen?

Nein, die Anzahl der eingebundenen Schulen/Klassen/Schülerinnen und Schüler hängt ganz vom Projekt ab und ist kein Evaluationskriterium., Projekte die beispielsweise fünf Schulen einbinden werden also nicht automatisch besser bewertet als Projekte mit einer Schule als Partner. Projekte können mit der gesamten Schule, bestimmten Klassen oder ausgewählten Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden.

Die Hauptkriterien für eine positive Bewertung  sind u.a. die Innovation des Forschungsprojektes, die Fundiertheit der wissenschaftlichen Herangehensweise sowie geplante Disseminationsaktivitäten. Maßgeblich für die Beurteilung ist auch, ob Schülerinnen und Schüler und ggf. weitere Citizen Scientists maßgeblich zum Erfolg des Projekts beitragen sowie der Mehrwert für alle Beteiligten.  

Welche Schultypen können in Sparkling-Science-Projekte eingebunden werden?

Es kann jede Schule, egal welcher Schultyp, in das Projekt eingebunden werden, wobei es im Projekt zumindest eine österreichische Partnerschule geben muss. Darüber hinaus können aber gerne auch internationale Partnerschulen am Projekt beteiligt sein.  

Kann eine Schule an mehreren Projekten teilnehmen?

Ja. Allerdings müssen Kapazitäten und Ressourcen da sein um - im Falle einer Förderung aller beantragter Projekte – auch daran teilzunehmen. 

Müssen die Projekte mit dem Schuljahr 22/23 starten?

Ja, der Projektstart sollte zeitnah zur Zusage des Projektes erfolgen. Frühest möglicher Start ist September 2022.

Wie werden periphere Regionen oder Schulen definiert?

Zu dieser Frage finden Sie hilfreiche Links in Fußnote 6 des Ausschreibungstextes. Warum eine Region als peripher gilt muss im Projektantrag erläutert werden, da sich die Bezeichnung  auf verschiedenste Aspekte beziehen (wirtschaftlich, sozial etc.) kann.