Sparkling Science ist ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, das einen unkonventionellen und in Europa einzigartigen Weg der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung beschreitet.

Die Besonderheit des Programms: In mittlerweile über 160 Projekten arbeiten WissenschafterInnen Seite an Seite mit Jugendlichen an aktuellen wissenschaftlichen Forschungen. Sparkling Science fördert dabei sowohl große Forschungsprojekte als auch kleinere Schulforschungsprojekte.

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In den 111 großen Forschungsprojekten übernehmen die jungen KollegInnen aktiv Teilbereiche der Forschung und bearbeiten diese eigenständig. Sie bringen als JuniorkollegInnen wichtige Anregungen in den Forschungsansatz ein, wirken an der Konzeption und Durchführung von Untersuchungen mit, machen Befragungen, erheben Daten, interpretieren diese gemeinsam mit den WissenschafterInnen und stellen die Ergebnisse an Schulen, an Universitäten und sogar bei wissenschaftlichen Tagungen vor.

Im Rahmen einer zweiten Förderschiene des Programms Sparkling Science prämiert das BMWF kleinere – in diesem Fall, von Schulen eingereichte und geleitete „Schulforschungsprojekte“. Auch in diesen Projekten die arbeiten SchülerInnen eng mit Wissenschafterinnen zusammen und unterstützen deren Forschungsarbeiten, wobei diese jedoch unabhängig von Sparkling Science über andere nationale und internationale Forschungsprogramme finanziert werden.

Beide Förderschienen sind thematisch offen. Geforscht wird an aktuellen Forschungsfragen aus den unterschiedlichsten Themenfeldern. Von Mechatronik über Molekularbiologie bis Migrationsforschung, von Akustik über Biometrik bis zur Literaturwissenschaft.

Die Kombination hochwertiger Forschung mit Nachwuchsförderung bereits an der Schnittstelle zwischen Schule und Universität erweist sich als außerordentlich erfolgreiches Win-Win-Modell, das Barrieren abbaut und aus dem bleibende institutionelle Partnerschaften entstehen.